«Marcel Koller hat an schwierigen Orten bewiesen, dass er Erfolg haben kann»

Der FC Zürich geht mit einem neuen Cheftrainer in die Saison. Im Podcast «Dritte Halbzeit» diskutiert die Runde, was die Verpflichtung von Marcel Koller für den Club bedeutet.

Matteo Bonomo Publiziert heute um 15:00 Uhr FC-Zürich-Trainer Marcel Koller gibt beim Testspiel gegen den FC Schaffhausen Anweisungen auf dem Trainingsplatz.

Marcel Koller soll den FCZ nach turbulenten Jahren wieder stabilisieren.

Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)

Der FC Zürich startet am Sonntag gegen St. Gallen in die neue Saison. Neu wird Marcel Koller an der Seitenlinie den Takt angeben. Der 65-Jährige soll nach zuletzt unruhigen Jahren Stabilität bringen. In der neusten Folge des Tamedia-Fussballpodcasts «Dritte Halbzeit» bringt Thomas Schifferle den Wechsel auf den Punkt: «Marcel Koller hat an schwierigen Orten bewiesen, dass er Erfolg haben kann.»

Beim FCZ darf er zudem mit seinen Vertrauten arbeiten. Sein Berater Dino Lamberti hat bei den Zürchern die Funktion des «Consultant of the President». Schifferle rät der Clubführung deshalb eindringlich, das Duo nun auch wirklich machen zu lassen. «Wenn der FCZ dann schon die Schiene fährt mit Lamberti, mit Koller, dann musst du sie arbeiten lassen, dann musst du sie in Ruhe lassen», lautet sein klares Votum.

Für Gregory von Ballmoos ist weniger der Fussball als die Ausstrahlung entscheidend. Er ist überzeugt, dass Koller «die Ausstrahlung und den Namen hat, dem Präsidenten gegenüberzutreten, wenn es jetzt halt mal ein bisschen länger langweilig ist und wenn es jetzt mal nicht so aufregend ist auf dem Feld».

Mit Marcel Koller soll beim FCZ Ruhe einkehren

Spektakulären Fussball erwartet die Runde bei den Zürchern unter Koller nicht. Oliver Gut rechnet stattdessen mit einer «nüchternen Geschichte, die den FCZ in dieser Saison aber relativ weit bringen könnte». Das grosse Credo laute dabei «Stabilität und kein Schnickschnack».

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Nach unruhigen Monaten und schnellen Trainerwechseln soll Koller im Verein nun für die nötige Besonnenheit sorgen. Schifferle erinnert an die jüngste FCZ-Vergangenheit: «Der wilde Bo Henriksen, der noch wildere, unberechenbare Ricardo Moniz.» Hinzu kam Ex-Sportchef Milos Malenovic, der laut Schifferle im Verein alles durcheinanderbrachte. Im Vergleich zu diesen Personalien sei Koller «ein totaler Gegenentwurf». Diese neue Abgeklärtheit sei genau das, was der Club dringend brauche.

Was die Experten zum Transfer von FCZ-Juwel Cheveyo Tsawa nach Brügge sagen und wie sie die Kaderplanung des FCZ für die neue Saison einschätzen, hören Sie in der aktuellen Folge von «Dritte Halbzeit».

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