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MacBook Ultra

Zwölf Neuerungen vom OLED-Touchscreen bis zum M5-Chip

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Nachdem in dieser Woche bereits eine umfangreiche Roadmap zu insgesamt elf neuen Mac-Produkten aufgetaucht war, hat Bloomberg-Insider Mark Gurman die zwölf wichtigsten Features, die das vielerorts kolportierte MacBook Ultra gegen Ende des Jahres oder Anfang 2027 bieten soll, zusammengefasst. Die Liste wurde auch noch einmal von Macrumors aufgegriffen. 

Demnach soll das gehandelte Spitzenmodell nicht mit einer neuen High-End-Chip-Generation starten, sondern mit den bereits verfügbaren Prozessoren Apple M5 Pro und M5 Max. Der M5 Pro unterstützt im aktuellen MacBook Pro bis zu 64 GB Unified Memory und 307 GB/s Speicherbandbreite, der M5 Max bis zu 128 GB und 614 GB/s. Anfang 2027 gilt wegen der angespannten Speicherversorgung inzwischen als wahrscheinlicherer Termin. 

Apple hat den Namen MacBook Ultra nicht bestätigt und so werden die neuen Geräte weiterhin als überarbeitete MacBook-Pro-Modelle beschrieben und sollen in 14 und 16 Zoll erscheinen. Die Ultra-Bezeichnung gilt inzwischen jedoch als extrem wahrscheinlich. Intern werden die Varianten laut den bisherigen Berichten als K114 und K116 geführt. Damit würde Apple erstmals seit dem Redesign von 2021 wieder ein grundlegendes neues Gehäuse für sein High-End-Notebook vorstellen.

Beim Display soll Apple von Mini-LED auf eine Hybrid-OLED-Konstruktion wechseln. Im Gespräch sind ein Oxid-TFT-Backplane und ein zweilagiger Tandem-OLED-Aufbau, wie ihn Apple bereits beim iPad Pro einsetzt. Der Touchscreen soll die bisherige Bedienung ergänzen, während macOS bei der direkten Eingabe größere Bedienelemente und Gesten wie schnelles Scrollen oder Pinch-to-Zoom erhalten soll. Ein verstärktes Scharnier soll verhindern, dass der Bildschirm beim Tippen nachgibt. 

Weiterhin werden eine Lochkamera anstelle der bisherigen Aussparung sowie eine Dynamic Island genannt. Die interaktive Fläche könnte Hinweise zu Siri, Akkustand oder verbundenen AirPods anzeigen. Außerdem soll das Gehäuse dünner und leichter ausfallen. Als letztes Feature sollen die Ultrabook-MacBoks ein integriertes Mobilfunkmodem erhalten und damit die ersten Geräte der Mac-Plattform werden, die ein solches überhaupt erhalten. Denkbar wären das hauseigene C1X-Modem oder die nächste C2-Generation für 5G- und LTE-Verbindungen. Es ist jedoch das Feature, bei dem sich Gurman am unsichersten ist.