Letzte Chance
Museum Ludwig öffnet bis in die Nacht für Kusama-Ausstellung
Aktualisiert am 31.07.2026 – 07:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Infinity Mirrored Room in der Yayoi Kusama Ausstellung im Museum Ludwig: Am 1. und 2. August öffnet die Ausstellung ein letztes Mal. (Quelle: IMAGO/Anke Waelischmiller/imago)
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Kunstfans bekommen am Wochenende eine letzte Gelegenheit: Das Museum Ludwig zeigt die stark nachgefragte Kusama-Retrospektive an zwei Tagen bis tief in die Nacht.
Museumsfans in Köln können sich am Wochenende auf gleich zwei lange Nächte einstellen: Das Wallraf-Richartz-Museum lädt vor seiner mehrjährigen Schließung zu einer großen Abschiedsparty ein. Das Museum Ludwig verlängert wegen der hohen Nachfrage nach der Ausstellung von Yayoi Kusama an zwei Tagen seine Öffnungszeiten bis tief in die Nacht.
Das Wallraf-Richartz-Museum wird ab dem 3. August wegen einer umfassenden Generalinstandsetzung sowie des Baus eines Erweiterungsbaus geschlossen. Zuvor verabschiedet sich das Haus am Freitag, 31. Juli, mit der Party «Wallraf & freunde: A Night To Remember» von seinem Publikum. Von 20 Uhr an soll bis 4 Uhr morgens gefeiert werden. Geplant sind nach Angaben der Stadt Köln unter anderem Führungen, Live-Performances und DJs.
Am Samstag und Sonntag, 1. und 2. August, ist der Eintritt in das Wallraf-Richartz-Museum für alle Besucher kostenlos. Danach beginnt die Sanierung des Hauses.
Kusama-Ausstellung: Enorme Nachfrage – Museum öffnet nachts
Auch das Museum Ludwig verlängert an diesem Wochenende seine Öffnungszeiten. Grund ist die enorme Nachfrage nach Tickets für die Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Am 1. und 2. August bleibt das Museum jeweils bis 2 Uhr morgens geöffnet. Tickets sind direkt an der Museumskasse erhältlich.
Die Ausstellung umfasst rund 300 Werke der Künstlerin. Nach ihrer Station in Köln wird die Ausstellung dem 11. September im Stedelijk Museum in Amsterdam gezeigt.
Die Ausstellung habe mehr als 450.000 Besucher angezogen, sagte eine Museumssprecherin. Die bisher erfolgreichste Ausstellung war eine Edward-Hopper-Schau in den Jahren 2004/2005 – mit rund 380.000 Besuchern.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) sieht in den Sonderöffnungen ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Kunst in Köln. «Ob der überwältigende Ansturm auf die Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig oder der emotionale Abschied vor der Modernisierung des Wallraf – beide Häuser zeigen an diesem Wochenende eindrucksvoll, wie sehr Kunst die Menschen in Köln bewegt und verbindet», sagte Burmester. Mit den besonderen Angeboten und langen Öffnungszeiten wolle man allen Kölnerinnen und Kölnern ermöglichen, «diese kulturellen Höhepunkte zu erleben».
