Mischi Wettstein

Auch dank eines krassen Goalie-Fehlers holt der FC Zürich den ersten Saisonsieg. Nach dem 2:1 gegen Lausanne zeigt man sich erleichtert.

Lindrit Kamberi: «Wusste, dass wir uns irgendwann belohnen.» – Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

Der FC Zürich holt den ersten Dreier der noch jungen Saison.

Ein Goalie-Bock leitet den 2:1-Sieg zum 130. Geburtstag gegen Servette ein.

Captain Kamberi sagt nach dem Spiel: «Es war ein hartes Spiel.»

Im zweiten Anlauf klappt es für Marcel Koller mit dem ersten Sieg als Trainer des FC Zürich. Zuhause gegen Servette gewinnt man zum 130-jährigen Jubiläum in Sondertrikots mit 2:1.

Schafft es der FC Zürich diese Saison unter die Top 6?

1Ja.

2Nein.

Edvinas Gertmonas macht im Tor der Genfer gar keine gute Figur. Beim 1:0 durch Berisha greift der Litauer übel daneben. Auch im Spiel mit dem Fuss wirkt der 30-Jährige nicht stilsicher.

Edvinas GertmonasEdvinas Gertmonas greift im Spiel gegen den FCZ daneben. – keystone

«Nach der Leistung in St.Gallen wusste ich, dass wir uns irgendwann belohnen. Es war ein hartes Spiel in dieser Hitze», sagt Captain Lindrit Kamberi gegenüber Nau.ch.

Sein Team habe alles reingeworfen. «Der Sieg ist für die Moral wichtig.»

Das eher schläfrige Spiel vor der Pause erklärt Kamberi wie folgt: «Servette hat sich auf unser hohes Anlaufen eingestellt. Wir haben gut dagegen gehalten. Wenn du drei Punkte holst, dann ist es verdient.»

Wolltest du den Freistoss so treffen, Valon Berisha? – Nau.ch

Auf Mischi Wettsteins Frage, ob er den Freistoss genau so treten wollte, sagt Valon Berisha schmunzelnd: «Ich wollte eine gute Flanke schlagen. Es war ein schönes Tor, aber das wichtigste ist der Sieg.» Man habe gegen einen guten Gegner Qualität gezeigt.

Servettes Marco Burch: «Nehme auch mit in die Verantwortung.» – Nau.ch

Auf der anderen Seite sagt Verteidiger Marco Burch: «Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Aber es fehlt das gewisse Etwas, dass wir als Sieger vom Platz gehen.» Er wolle die Schuld auf niemanden schieben, er nehme sich auch selber in die Verantwortung.

Für den FC Zürich geht es in der Super League mit einem Auswärtsspiel weiter: Am kommenden Sonntag reist das Koller-Team nach Lugano, Anpfiff ist um 14 Uhr.

Servette emfängt am Samstag (18 Uhr) die Grasshoppers.