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Amsterdam (Niederlande) – Absoluter Ausnahmezustand bei den Fans! Nicht nur Madonna (67) bringt das WorldPride Music Festival in Amsterdam zum Beben – die Sängerin holt auch noch Kylie Minogue (58) auf die Bühne. Queen of Pop trifft Princess of Pop! Gemeinsam tanzen, lachen und singen die beiden Musik-Ikonen vor Tausenden Fans und schreiben damit ein Stück Musikgeschichte.

Wochenlang hatte Madonna mit kryptischen Hinweisen um ihren exklusiven „Club Confessions“-Auftritt für Spekulationen gesorgt. Erst am Freitagvormittag (31. Juli) wurde offiziell bestätigt, dass sie nach Amsterdam kommt. Die Fans ließ sie trotzdem warten. Statt um 1.30 Uhr beginnt sie erst um 2.20 Uhr. Doch spätestens mit ihrem Überraschungsgast ist jede Minute Verspätung vergessen.

Madonna reicht allein schon für eine Mega-Show – doch die Queen of Pop setzte noch einen drauf ...

Madonna reicht allein schon für eine Mega-Show – doch die Queen of Pop setzte noch einen drauf …

Foto: worldpridemusicfestival/Instagram

Im lila Korsett, mit passender Sonnenbrille und kniehohen Stiefeln eröffnet Madonna mit ihrem Song „I Feel Love“. Sie tanzt über die Bühne und ruft: „Für was machen wir das? Für Liebe!“ Dann spricht sie zu ihren Fans: „Mutter ist da! Mutter kam, um euch zu retten.“

Zwei Pop-Diven auf einer Bühne!

Nach ein paar Songs fragt Madonna ihr Publikum: „Seid ihr bereit für etwas Neues?“ Sekunden später flippen die Fans aus: Kylie Minogue erscheint, auch im Lila-Look. Gemeinsam klettern die beiden Pop-Ikonen auf die Musikboxen neben dem DJ-Pult und singen Madonnas neuen „Love Sensation.“ Von der angeblichen Rivalität, die den beiden schon seit den Achtzigerjahren nachgesagt wurde, ist nichts zu spüren.

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Bereits im März 2024 schrieben die beiden Pop-Ikonen Musikgeschichte: Bei Madonnas „Celebration Tour“ in Los Angeles standen sie erstmals gemeinsam auf der Bühne. Kylie bezeichnete den Moment später als „einfach perfekt“ – jetzt setzen die beiden ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fort!

Madonna gestand 2024 gegenüber „People“, sie sei früher „ein bisschen eifersüchtig“ auf Minogue gewesen, weil sie sie so schön fand und glaubte, ihr damaliger Ehemann Guy Ritchie (57) habe für Kylie geschwärmt

Madonna gestand 2024 gegenüber „People“, sie sei früher „ein bisschen eifersüchtig“ auf Minogue gewesen, weil sie sie so schön fand und glaubte, ihr damaliger Ehemann Guy Ritchie (57) habe für Kylie geschwärmt

Foto: worldpridemusicfestival/Instagram

Madonna-Fans aus aller Welt kamen

Für viele Fans fühlte sich der Abend wie eine kleine Zeitreise an. Schließlich knüpft „Club Confessions“ genau dort an, wo Madonna vor rund 20 Jahren mit ihrem legendären Disco-Album aufhörte. Glitzer, House-Beats, Discokugel-Atmosphäre: Für einen Moment schien es, als wäre die Zeit stehen geblieben.

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Dass Madonna den musikalischen Höhepunkt der WorldPride bildet, ist kein Zufall. Seit Jahrzehnten gilt sie als Queen of Pop und eine der größten Gay-Icons der Welt. Schon während der AIDS-Krise stellte sie sich öffentlich an die Seite der LGBTQ+-Community.

Fans aus aller Welt reisten nach Amsterdam, um Madonna zu sehen. Manche trugen den legendären „Confessions“-Look, andere glitzerten von Kopf bis Fuß. Cindy (52) und Zoë (22) bilden das perfekte Mutter-Tochter-Gespann. „Ich habe Madonna zum ersten Mal mit 15 gehört. Damals war sie für mich eine Göttin – und 40 Jahre später ist sie das immer noch.“ Tochter Zoë: „Ich wurde mit dem Madonna-Virus infiziert. Von meiner Mutter!“

Cindy (l.) und Tochter Zoë (r.) aus der Niederlande. Für die beiden gehört der gemeinsame Trip zur WorldPride zu einem ganz besonderen Mutter-Tochter-Erlebnis

Cindy (l.) und Tochter Zoë (r.) aus den Niederlanden. Für die beiden gehört der gemeinsame Trip zur WorldPride zu einem ganz besonderen Mutter-Tochter-Erlebnis

Foto: Josie Rath/BILD

Engin (34) und Adam (24) lernten sich auf einer Madonna-Party in New York kennen. Zum Konzert tragen sie passende Shirts zum alten und neuen „Confessions“-Album. „Ich hoffe, Madonna setzt heute wieder ein Zeichen für die Community“, sagt Adam. Für die lesbische Yasmin (33) aus Irland ist Madonna eine Wegbereiterin: „Ohne sie gäbe es viele Popstars von heute nicht. Und sie hat der LGBTQ+-Community immer das Gefühl gegeben, willkommen zu sein.“

Engin (34, r.) aus den Niederlanden trägt das Shirt zum Kultalbum „Confessions on a Dance Floor“, Adam (24, l.) aus New York das zum neuen „Confessions II“

Engin (34, r.) aus den Niederlanden trägt das Shirt zum Kultalbum „Confessions on a Dance Floor“, Adam (24, l.) aus New York das zum neuen „Confessions II“

Foto: Josie Rath/BILD

Yasmin (33) aus Madrid sagt über sich selbst: „Ich bin lesbisch, auch wenn ich sehr hetereosexuell aussehe.“

Yasmin (33) aus Madrid sagt über sich selbst: „Ich bin lesbisch, auch wenn ich sehr heterosexuell aussehe.“

Foto: Josie Rath/BILD

Nach 35 Minuten ist der Zauber schon wieder vorbei. Um 2.55 Uhr verlassen Madonna und Kylie gemeinsam die Bühne. Im Publikum feiern die vielen schwulen Fans ihre „Mother“ bis zur letzten Sekunde. Mit Blick auf die vielen oberkörperfreien, verschwitzten Männer vor der Bühne, fragt Madonna: „Sind wir im schwulen Himmel?“