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Berlin – Er ist klein, grün und seit Jahrzehnten ein Star: Tabaluga gehört zu den erfolgreichsten Figuren der deutschen Pop- und Unterhaltungskultur. Bald feiert er sein Comeback im Kino. Die von Peter Maffay (76) mitentwickelte Drachenfigur ist längst mehr als nur eine Kinderfigur. Sie ist fest im kollektiven Gedächtnis mehrerer Generationen verankert. Tabaluga steht für Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und den Schutz der Natur.
Tabaluga prägt Generationen
Ob auf der Bühne, im Studio oder auf der Leinwand: Tabaluga wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder neu erzählt. Zahlreiche Musik-, Film- und Bühnenformate griffen die Geschichte des kleinen Drachen auf. Die Figur wurde dabei stetig weiterentwickelt, ohne ihren Kern zu verlieren. Jetzt kommt Tabaluga wieder ins Kino! Für das Drehbuch verantwortlich ist Viola M. Schmidt (36), deren Arbeiten (unter anderem für die erfolgreichen Kinofilme „Die Schule der magischen Tiere“) ein Millionenpublikum erreicht haben.

Peter Maffay ist seit Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Künstler im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Tabaluga Kinderstiftung betreut er jährlich etwa 500 sozial benachteiligte, traumatisierte und schwer erkrankte Kinder und Jugendliche
Foto: IMAGO/APress
Produktionsfirma Flimmer plant Tabaluga-Kinofilm
Jetzt steht der nächste große Schritt an. Die Berliner Produktionsfirma Flimmer entwickelt mit Peter Maffay einen großen Kinofilm rund um Tabaluga. Erstmals ist ein aufwendiger Live-Action-Animations-Film geplant. Das Besondere: Der Film soll Realfilm mit fotorealistischer Animation verbinden. Ziel ist eine zeitgemäße filmische Neuinterpretation der Figur für ein breites Kinopublikum.
Maffay sagt über das Projekt: „Mit diesem Film wagen wir einen neuen erzählerischen Ansatz und übertragen Tabaluga erstmals konsequent in ein realistisches filmisches Umfeld. Dabei ist es den beiden Autoren gelungen, den generationenübergreifenden Stoff aus der Vergangenheit in die Jetzt-Zeit zu übertragen. Die zentralen Werte der Figur Tabaluga bleiben erhalten und werden in eine mitreißende Geschichte fürs Kino übersetzt.“

Der Berliner Filmproduzent Christopher Zwickler (40) ist Geschäftsführer von Flimmer. 2022 brachte er „The Magic Flute“ ins Kino
Foto: Daniel Biskup
Produzent Christopher Zwickler, Geschäftsführer von Flimmer, sagt: „Die spannende und humorvolle Geschichte verbindet emotionale Tiefe mit einem klaren erzählerischen Fokus. Wir freuen uns darauf, das Projekt nun Sendern, Kinoverleihern und Förderpartnern vorstellen zu können und gemeinsam weiter voranzubringen.“ Die Dreharbeiten zum Kinofilm sind für den Winter 2026/2027 geplant.