Im südenglischen Newquay Zoo wurden das Capybara Johnson und der Tapir Al gemeinsam eingeschläfert. Die beiden Tiere verband eine unzertrennliche Freundschaft.
Im südenglischen Newquay Zoo wurden zwei enge Tierfreunde gemeinsam eingeschläfert. – newquayzoo.org.uk
Das Wichtigste in Kürze
Der südenglische Newquay Zoo hat ein Capybara und ein Tapir am selben Tag eingeschläfert.
Beide Tiere waren altersbedingt krank – doch das war nicht der einzige Grund.
«Johnson» und «Al» verband eine langjährige, unzertrennliche Freundschaft.
Viele Jahre lang waren das 9-jährige Capybara «Johnson» und der 20-jährige brasilianische Tapir «Al» unzertrennlich.
Nun ist ihre gemeinsame Zeit zu Ende gegangen. Wie der südenglische Newquay Zoo in einer Mitteilung bekannt gab, wurden beide Tiere aufgrund ihres altersbedingten Gesundheitszustands eingeschläfert.
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Die Entscheidung fiel jedoch nicht allein aus medizinischen Gründen. «Johnson und Al verbanden eine langjährige Freundschaft», schreibt der Zoo.
Eine ungewöhnliche Freundschaft
«Capybaras und Tapire sind von Natur aus ruhige, soziale Tiere», heisst es weiter. «Die beiden hatten im Laufe der Jahre eine starke Bindung zueinander aufgebaut.»
Beide Tiere wurden in Zoos geboren. Al kam 2014 nach Newquay, Johnson drei Jahre später. Während Johnson mit seiner «frechen, aber sanften Art» auffiel, begeisterte Al mit seinem «ruhigen Temperament».
Beste Freunde: Der 20-jährige Al und der 9-jährige Johnson. – newquayzoo.org.uk
Nun sind die beiden gemeinsam verstorben. – Instagram / @newquayzoo
Der Zoo wollte verhindern, dass eines der beiden Tiere allein und isoliert zurückbleibt. – Instagram / @newquayzoo
In den vergangenen Monaten verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand jedoch zunehmend. «In den letzten Monaten hatten sowohl Johnson als auch Al zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die ihre Lebensqualität beeinträchtigten.»
Um zu verhindern, dass eines der Tiere allein und isoliert zurückbleiben muss, entschied sich der Zoo, sie gemeinsam einzuschläfern.
Für diejenigen, die sich täglich um die beiden gekümmert haben, sei es ein unglaublich schwerer Verlust: Schreiben die Pfleger.