Giannis Mavris

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05. August 2026 – 11:00

Wo steht die Schweiz in der Welt? Und wohin steuert sie? Aktuelle und künftige Entwicklungen stehen bei mir im Fokus.
Nach dem Studium (Geschichte, Rechtswissenschaften und Europastudien) eine Zeit lang auf der Schweizer Botschaft in Athen gearbeitet. Journalistische Erfahrungen im In- und Ausland, auf lokaler wie nationaler Ebene, als Freelancer wie auch als Angestellter. Heute mit internationalem Fokus.


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Liebe Leserin, lieber Leser

In der Schweiz herrscht noch Ferienzeit, manches läuft im Schongang. Viele – auch ich – nutzen die Gelegenheit, um Recherchen anzugehen, liegengebliebene Themen nochmals anzuschauen oder Anfragen zu verschicken.

Und auch etwas anderes haben wir vorbereitet: Wir weiten unseren Newsletter aus. Ab der nächsten Ausgabe werden mein Kollege Dorian Burkhalter und ich abwechselnd jede Woche schreiben – einmal er aus Genf, einmal ich aus Bern.

Swissinfo hat die Zentrale in Bern, verfügt aber auch über ein Büro im Palais des Nations, dem Genfer UNO-Hauptquartier. Wir gehören zu den ganz wenigen Schweizer Medien, die dort noch ein eigenes Büro unterhalten. Über die Jahre hat die Präsenz europäischer Medien in Genf generell abgenommen.

Das hat mit der Medienkrise zu tun. Aber auch mit der Krise des Multilateralismus. Über die Herausforderungen, mit denen das Internationale Genf in den letzten Jahren konfrontiert war, schreiben Dorian und die anderen Kolleginnen und Kollegen vor Ort laufend. Hier im Newsletter werden wir einen zusätzlichen Blick hinter die Kulissen in Genf und Anekdoten aus der internationalen Bubble kriegen.

Wir haben uns für diese Erweiterung des Newsletters im Wochentakt entschieden, weil wir uns in einer kritischen Zeit für die UNO, den Multilateralismus und internationalen Organisationen generell befinden. Das zu beleuchten, muss eine Aufgabe für ein internationales, in der Schweiz ansässiges Medium sein. Auch, weil die hiesigen Behörden grosse finanzielle und diplomatische Mittel mobilisieren, um die Position des Internationalen Genfs zu erhalten.

Kleine Staaten wie die Schweiz sind auf allgemeingültige, international eingehaltene Regeln angewiesen. Dass es von Bern nach Genf so nahe ist – gerade einmal zwei Zugstunden – war für die Schweiz stets ein Vorteil. Mal schauen, wie sich diese Nähe entwickeln wird.

In diesem Newsletter werden Bern und Genf jedenfalls näher zusammenrücken.

Gibt es spezifische Themen, die Sie interessieren – und denen wir nachgehen sollen? Sie können mir wie immer schreiben auf giannis.mavris@swissinfo.ch

Mit freundlichen Grüssen,

Giannis Mavris

P.S. Wenn Sie den Newsletter nützlich finden, können Sie ihn gerne an Interessierte weiterleiten – hier kann man ihn abonnieren.

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