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«Im Moment ist es mir zu viel Substanz»
Die Young Boys demontierten Meister FC Thun mit 6:0. Im Podcast «Dritte Halbzeit» diskutiert die Runde, ob die Berner Kaderdichte zum Problem werden könnte.
Publiziert heute um 14:00 Uhr
Bleibt Lewin Blum auch über die Transferphase hinaus bei YB?
Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)
Die Young Boys haben am 2. Spieltag der Super League den Titelverteidiger FC Thun im Visana-Stadion mit 6:0 aus dem Stadion geschossen. Samuel Essende traf doppelt, Joël Monteiro, Edimilson Fernandes, Kastriot Imeri und Lewin Blum steuerten jeweils einen Treffer bei.
Besonders in Szene setzte sich Rechtsverteidiger Blum, der nach seiner Rückkehr aus Belgien zu überzeugen weiss. Thomas Schifferle ordnet ein: «Der Auftritt jetzt am Samstag, das war überragend. Und für mich hat er auch den Höhepunkt der ganzen Runde geliefert. Mit seiner Grätsche nach einer Stunde.»
Das Problem: YB beschäftigt auf dieser Position mit Blum, Isaac Schmidt, Ryan Andrews und Benjamin Kabeya gleich vier Spieler. Andrews fehlt noch verletzt, dürfte aber im Winter zurückkehren. «Im Moment ist es mir zu viel Substanz», bringt es Oliver Gut auf den Punkt.
Setzt YB weiter auf Lewin Blum?
Dieses Szenario stellt die Young Boys vor eine strategische Frage. «Blum könnte zu einer Herausforderung werden. Weil er spielt gut und irgendwie gibt es trotzdem keinen Platz für ihn. Wenn Schmidt wieder fit ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass Blum den Vorzug bekommt», erklärt Gregory von Ballmoos.
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Der Überfluss zeigt sich auch in der Berner Offensive. Von Ballmoos verweist auf einen bezeichnenden Befund: «Darian Males ist zweimal 90 Minuten auf der Bank gesessen.» Leih-Rückkehrer Imeri steht dagegen bereits bei zwei Einsätzen und drei Torbeteiligungen. Der Experte betont, dass YB ohne Europacup-Belastung schlicht zu viel Personal für zu wenige Einsatzminuten habe.
Wie die Runde den gescheiterten Verkauf der WM-Rechte von Fifa-Präsident Gianni Infantino einschätzt und weshalb es beim FC Luzern in der Super League noch nicht läuft, erfahren Sie in der aktuellen Folge der «Dritten Halbzeit».
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