Dass iPhones auch Abstürze aus einem Flugzeug überleben können, war bereits bekannt. So sorgte ein Dekompressionsvorfall in einer Alaska-Airlines-Maschine in den USA vor zwei Jahren dafür, dass ein 14 Pro oder 15 Pro fast 5000 Meter zu Boden segelte – und sich nahezu kratzerlos, wenn auch mit abgerissenem Ladekabel, auffinden ließ. Der Gerätebesitzer hatte allerdings vorgesorgt: Das iPhone steckte in einer Bumper-Hülle und hatte eine Displayschutzfolie aufgezogen. Das war bei einem neuen Fallereignis nun aber nicht so: Dieses Mal ging es für ein iPhone 17 Pro in Orange komplett schutzlos zu Boden. Allerdings war der Weg zur Erde hierbei „nur“ 1100 Meter weit.
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iPhone aus der Hülle gesogen
Wie die kanadische Rundfunkanstalt CBC berichtet, ereignete sich der Unfall in der Provinz Saskatchewan. Dort waren Heather Cline und ihr Ehemann David Stanchuk in einer Sportmaschine vom Typ Cessna Skyhawk unterwegs. Um die Landschaft zu fotografieren, wurde ein dafür vorgesehenes Fenster bei einer relativ geringen Geschwindigkeit von 100 km/h geöffnet. Cline, die für ihr Handy laut eigenen Angaben „ein ziemlich großes Investment“ eingegangen war, versuchte dann, zu knipsen, doch das iPhone 17 Pro sei ihr „einfach aus der Hülle gesogen“ worden. Eigentlich hatte die Künstlerin vorgehabt, einen professionellen Fotogriff zu verwenden, doch der sei bei ihr nicht rechtzeitig eingetroffen.
Pilot Stanchuk blieb nach dem Vorfall ruhig: Er umkreiste den Bereich, in dem das iPhone heruntergefallen war, mehrfach, um die GPS-Position zu notieren. Cline selbst aktivierte die „Mein iPhone finden“-Funktion auf ihrer Apple Watch, sagte aber, sie habe „wenig Hoffnung“ gehabt, das Gerät wiederzufinden. Nach der Landung setzen sich die Eheleute in einen Truck, um zu der vorher festgelegten Stelle zu fahren.
„Mein iPhone finden“ bimmelt im Feld
Das kostete sie fast 100 Kilometer über kleine Straßen und Wege. Schließlich kamen sie bei einem Rapsfeld an – in dem tatsächlich das iPhone lag. Dabei half den beiden „Mein iPhone finden“ samt der Möglichkeit, das iPhone per Ton zu orten. Wie sich herausstellte, war das Handy auf ein paar Rapsstängeln gelandet und hatte sich nicht in den Erdboden eingegraben.
Es gab weder Schäden am Gehäuse noch am Display – es war mit der Bildschirmseite nach oben aufgekommen. Cline hat nun angekündigt, ihr iPhone bei solchen Aktionen künftig besser zu befestigen, am besten mit einem Haltestrick, wie sie sagt.
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(bsc)
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