28 Fälle
Aktualisiert am 06.08.2026, 11:54 Uhr

Nach dem Legionellen-Ausbruch in Basel mit einem Todesopfer hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eröffnet. (Archivbild)
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Die Staatsanwaltschaft in Basel hat ein Strafverfahren eröffnet, nachdem 28 Menschen sich mit Legionellen infiziert hatten. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat im Zusammenhang mit dem Legionellen-Ausbruch ein Strafverfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eröffnet. Das teilte sie am Mittwochabend mit. Eine Person war an den Folgen der Infektion verstorben.
Die Staatsanwaltschaft hat von Amtes wegen und aufgrund der bisher vorliegenden Informationen das Verfahren eröffnet, wie es hiess. Die Kriminalpolizei habe entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des laufenden Verfahrens könnten derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.
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28 Menschen in Basel mit Legionellen infiziert
In den vergangenen zwei Wochen infizierten sich insgesamt 28 Menschen in Basel mit Legionellen. Derzeit befinden sich nach Angaben des Gesundheitsdepartements noch sechs Personen im Spital. Die Behörden identifizierten den möglichen Infektionsherd, einen Nasskühlturm auf dem Dach des Manor-Hauptsitzes im Kleinbasel, und stellten diesen am Freitag ab. (sda/bearbeitet von nap)