LONDON (IT BOLTWISE) – Nintendo-Fans, die auf die Switch-2-Ankündigungen rund um Zelda warten, finden im eShop fünf klare Alternativen für Erkunden, Rätseln und Ausrüstungs-Progress. Besonders spannend: Mit Tunic gibt es eine 2D-Vibes-Variante, bei der eine Switch-2-Edition perspektivisch nachgelegt wird. Immortals Fenyx Rising setzt dagegen auf offene Inseln, Schreine und Bosskämpfe im Mythos. Welche Titel sich preislich lohnen, hängt dabei stark vom jeweiligen Sale-Verlauf ab.
Zelda-Alternativen für Nintendo Switch 2: Fünf Spiele mit echtem Abenteuer-Feeling (Foto: IT BOLTWISE)
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Wer auf der Nintendo Switch 2 weiter nach einem Abenteuer sucht, das so vertraut nach „Zelda“ klingt, bekommt im eShop einen spannenden Korridor aus Action-Adventure-Formeln. The Legend of Zelda hat über Jahrzehnte vor allem drei Mechaniken in den Vordergrund gestellt: eine forschende Spielwelt, Rätsel, die nicht nur „Klick und fertig“ sind, und ein Fortschrittssystem, das den Helden messbar stärker macht. Genau diese Bausteine greifen mehrere Spiele auf der Switch 2 auf – nur mit unterschiedlichen Stärken. Damit entsteht kein 1:1-Abklatsch, sondern eher ein Set an „ähnlichen Gewohnheiten“: Wer Spaß daran hat, Dungeons zu durchqueren, Items zu sammeln und sich neue Wege zu erarbeiten, findet in den folgenden fünf Titeln sehr konkrete Anknüpfungspunkte.
Tunic ist dabei die vermutlich interessanteste Wahl für alle, die weniger auf Hochglanz-3D, sondern auf ein dichtes, spielerisch entschlüsseltes Leveldesign stehen. Du startest mit einem winzigen Fuchs in einer Welt voller Ruinen, in der du zunächst nicht an „Erklärtafeln“ gewöhnt wirst: Das Spiel arbeitet mit einem rätselhaften Handbuch, das du Schritt für Schritt selbst interpretierst. Genau diese „Lernkurve ohne Dopamin-Bingo“ erinnert an klassische 2D-Zelda-Äras, etwa weil die isometrische Perspektive, das Sammeln von Ausrüstung und die geschichteten Dungeons ein ähnliches Navigationsgefühl erzeugen. Für Switch-2-Spieler kommt zudem ein praktischer Punkt hinzu: Das Grundspiel läuft bereits über Abwärtskompatibilität, während für das 2022 erschienene Tunic eine grafisch und technisch verbesserte Nintendo-Switch-2-Edition angekündigt wurde. Ein konkretes Release-Datum steht jedoch noch aus. Dass solche Updates bei Fans dennoch besonders gut ankommen, liegt auf der Hand: Man kann das Spiel heute testen und hat gleichzeitig eine perspektivische „Qualitätsstufe“ im Blick, ohne dass man die Anschaffung komplett abwarten muss.
Immortals Fenyx Rising verfolgt hingegen einen anderen Ansatz, der sich weniger über das Dungeon-Layout definiert, sondern über die Dramaturgie einer offenen Welt. Dort steuert Fenyx als Halbgott bzw. Halbgöttin die sogenannte „Goldene Insel“, die sich wie eine große Spielfläche voller Schreine, Rätselkammern und Bosskämpfe anfühlt. Die Nähe zu Breath of the Wild entsteht vor allem durch die Kombination aus Erkundungsanreizen und „kleinen Zielen“, die sich aus dem Gelände ableiten: Klettern, ein Gleitschirm, ein Ausdauersystem und immer wieder schrinnenartige Herausforderungen, die wie „Abzweigungen“ im Open-World-Strom wirken. Gleichzeitig bleibt der Ton erkennbar anders. Wo Zelda häufig eine ruhige Spannung aufbaut, setzt Immortals Fenyx Rising stärker auf humorvolle Elemente und eine Comic-Optik, sodass du zwar dieselben grundlegenden Schleifen durchläufst, aber mit anderer Stimmung. In der Praxis heißt das: Wenn du Switch-2-Sessionen planst, die sich eher wie „Entdecken und Stück für Stück freischalten“ anfühlen sollen, ist dieses Spiel für viele der „Zelda-Primärpfad“. Zudem ist der Preisverlauf ein Faktor, der den Kauf erleichtern kann: Das Spiel kostet regulär 39,99 Euro, wird in eShop-Sales laut Angabe in Teilen auch deutlich günstiger angeboten.
Eine besonders unmittelbare Hommage an das Zelda-Bild liefert die Oceanhorn-Reihe. Der Reiz liegt hier in der direkten Lesbarkeit: Du segelst durch Inseln, gehst auf Dungeon-Routen, löst Rätsel und kommst in Kämpfe, die sehr bewusst an die klassische Zelda-Erzählweise erinnern. Im ersten Teil „Monster of Uncharted Seas“ bewegst du dich zwischen Inseln, löst Dungeon-Rätsel und tritt gegen das titelgebende Seemonster an – der Ton ist dabei klar „Abenteuer in Episoden“, wie man es aus dem Umfeld von The Wind Waker kennt. Der zweite Teil „Knights of the Lost Realm“ verändert dann das Kamera- und Bewegungsgefühl: Er wechselt in eine 3D-Third-Person-Perspektive und nähert sich damit spürbar moderneren 3D-Zelda-Titeln an. Dadurch bekommst du nicht nur andere Blickwinkel, sondern auch ein Gefühl von wachsendem Ausrüstungsarsenal, das die Spielsessions länger „trägfähig“ macht. Bei der Frage, ob sich Oceanhorn auf der Switch 2 lohnt, spielen auch die Kosten eine Rolle: Für Oceanhorn werden je nach Angebotspaketen und Sales laut Quelle Einstiegspreise genannt, die im Rahmen von 14,99 Euro bzw. zeitweise unter 10 Euro liegen können. Insgesamt ist die Reihe damit eine Option für alle, die Zelda-Gefühl suchen, aber kein „großes Vollpreispaket“ zahlen wollen.
Kena: Bridge of Spirits steht dagegen für ein Zelda-nahes Abenteuer, das sich stark über Atmosphäre und „gelöste Momente“ verkauft. Du übernimmst die Rolle einer jungen Geisterfährerin, die ein verlassenes Dorf von einem alten Fluch befreien muss, während dich kleine, niedliche Geisterwesen mit Namen „Rot“ begleiten. Technisch und spielerisch passt Kena vor allem über die Mischung aus Erkundung in einer verwunschenen Waldwelt, leichten Umgebungsrätseln und flotten Kämpfen. Die Parallele zu modernen Zelda-Abenteuern liegt dabei weniger in der 1:1-Mechanik als im Gesamtpaket: Du bewegst dich durch eine Welt, in der das Lösen von Hindernissen und das „Weiterkommen“ eng miteinander verzahnt sind, und du stärkst dich durch wiederkehrende Fortschrittsimpulse. Dazu kommt ein Effekt, der im Handel und in der Wahrnehmung oft unterschätzt wird: Der visuell besonders aufwendige, fast animationsfilmartige Look macht das Spiel für viele zur „Wohlfühl-Alternative“, wenn du Zelda nicht nur wegen der Struktur, sondern auch wegen des Erlebnisses willst. Laut Quelle ist zudem 2026 eine „vollständige“ Nintendo-Switch-2-Edition verfügbar, inklusive Jubiläums-DLC und New-Game-Plus-Modus – das ist für Rückkehrer und Completionists ein klares Plus, weil es mehr als nur die Basis abdeckt.
Mit Blossom Tales: The Sleeping King und dem Nachfolger Blossom Tales 2: The Minotaur Prince geht es schließlich zurück in die klassische 2D-Form, die viele Zelda-Fans emotional zuerst verbinden. Beide Titel setzen auf eine Top-Down-Action-Adventure-Struktur, bei der du eine Oberwelt durchstreifst, Mini-Dungeons angehst und die üblichen Schleifen aus Erkundung, Rätsel lösen und Ressourcen sammeln sauber eingebunden sind. Besonders erwähnenswert ist hier der erzählerische Rahmen: Die Geschichte wird über die Perspektive der Oma und des Enkels vermittelt, wobei die Heldin Lily ihre Abenteuer „berichtet“. Dieses Prinzip trägt die Stimmung, ohne dass es den Spielkern überlagert. Der Nachfolger setzt dann mit „The Minotaur Prince“ fort und wirbt laut Quelle mit mehr Umfang, etwa mit über 15 Stunden Spielzeit inklusive Nebenquests. Inhaltlich passt das gut zu Spielern, die Zelda-ähnliche Erfolgserlebnisse in kompakterer Form möchten, statt sich durch große, offene Welten zu arbeiten. Beim Preis gilt auch hier: Der Einstieg kann im Sale deutlich günstiger wirken, während reguläre Preise eher im Bereich um 14,99 Euro bzw. teils höhere Beträge für das zweite Spiel liegen. Das macht die Blossom-Tales-Reihe für viele zu einer „Risikoarmeinsteig“-Wahl, wenn du erst prüfen willst, ob die 2D-Top-Down-Form dir wirklich liegt.
Unterm Strich lohnt sich der Griff zu diesen Zelda-Alternativen auf der Nintendo Switch 2 vor allem dann, wenn du ein konkretes Bedürfnis hast. Suchst du Rätsel-Progress und Dungeondramaturgie in eher klassischer Form, dann sticht Tunic heraus. Geht es dir um offene Erkundung, viele kleine Ziele und eine Mythos-Inszenierung mit Bosskämpfen, ist Immortals Fenyx Rising besonders passend. Wenn du eher eine direkte Hommage an klassische Zelda-Strukturen suchst, liefert Oceanhorn das anschauliche „Inseln und Dungeons“-Gefühl. Kena wiederum funktioniert als „Atmosphäre zuerst“-Alternative, die Zelda-Nähe über Erkundung und Rätselinseln vermittelt, während Blossom Tales die 2D-Seite bedient – ideal für Sessions, in denen du schneller in die Spielschleife einsteigen willst. Ein Ersatz für ein brandneues, „echtes“ Zelda-Abenteuer sind diese Titel nicht, aber genau darin liegt auch ihre Stärke: Du bekommst verschiedene Ausprägungen desselben Grundrezepts. Wer ohnehin mit mindestens einem der Spiele liebäugelt, kann die Wartezeit auf das offiziell angekündigte Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time auf der Switch 2 sinnvoll überbrücken – am besten mit einem Kauf, der sich am eigenen Spielgeschmack orientiert und nicht nur am Vorbildvergleich.
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