Der Verzehr von Eiern ist in der Ernährungswissenschaft ein viel diskutiertes Thema. Obwohl das Eigelb einen relativ hohen Cholesteringehalt aufweist, ist dieses Lebensmittel eine unglaublich reichhaltige Quelle an Nährstoffen wie Proteinen, Vitaminen, Phospholipiden und Carotinoiden.
Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein mäßiger Eierkonsum im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei den meisten Erwachsenen nicht signifikant erhöht.
1. Irrtümer über den Zusammenhang zwischen Eierkonsum und kardiovaskulärem Risiko.

Der maßvolle Verzehr von Eiern bietet viele ernährungsphysiologische Vorteile. (Illustration: KI)
Lange Zeit herrschte die weitverbreitete Ansicht, dass der Verzehr von mehr als zwei bis drei Eiern pro Woche gesundheitsschädlich sei. Der Hauptgrund dafür lag in der Befürchtung, dass das Cholesterin im Eigelb die Blutfettwerte erhöhen würde, insbesondere bei Menschen mit einem bereits bestehenden hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse haben dieses Lebensmittel jedoch bestätigt. Eine 2013 im BMJ veröffentlichte Studie zeigte, dass der tägliche Verzehr eines Eis das Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfall nicht erhöht. Eine Studie im American Journal of Clinical Nutrition wies ebenfalls darauf hin, dass eine Ernährung mit bis zu 12 Eiern pro Woche, im Rahmen einer kontrollierten Diät, die kardiovaskulären Risikofaktoren nicht signifikant verschlechterte.
2. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr eines Eis pro Tag und einem geringeren Schlaganfallrisiko? ![]()
Ein bedeutender Durchbruch bei der Bewertung der Auswirkungen des Eierkonsums gelang einer Studie der School of Public Health am Center for Health Sciences der Peking-Universität ( China ), die in der renommierten Fachzeitschrift „Heart“ veröffentlicht wurde. Das Forschungsteam analysierte Daten von 416.213 Erwachsenen aus der China Kadoorie Biobank über einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 8,9 Jahren.
Die Analyseergebnisse zeigten, dass diejenigen, die regelmäßig etwa ein Ei pro Tag aßen (durchschnittlich 5,32 Eier pro Woche), eine deutlich verbesserte Herz-Kreislauf-Gesundheit aufwiesen im Vergleich zu der Gruppe, die selten oder nie Eier konsumierte (etwa 2,03 Eier pro Woche):
Verringert das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls um 26 %. Verringert das Sterberisiko durch hämorrhagischen Schlaganfall um 28 %. Verringert das Gesamtrisiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, um 18 %. Verringert das Risiko einer ischämischen Kardiomyopathie um 12% . 3. Optimieren Sie Ihre Eierkonsumgewohnheiten in Ihrer täglichen Ernährung.
Obwohl es sich um eine Beobachtungsstudie handelt und daher noch keine endgültigen Schlussfolgerungen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gezogen werden können, bestätigen die extrem große Stichprobe und der Ausschluss von Störfaktoren den praktischen Nutzen dieser Gewohnheit. Der maßvolle Verzehr von Eiern, etwa ein Ei pro Tag, wirkt wie ein natürlicher Schutzschild für die Blutgefäße in Gehirn und Herz.
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In Ländern mit hohen Sterblichkeitsraten durch Schlaganfälle eröffnet diese Erkenntnis neue Perspektiven für Ernährungsempfehlungen. Um die gesundheitlichen Vorteile von Eiern optimal zu nutzen, sollten diese in eine ausgewogene Ernährung integriert werden, möglichst wenig verarbeitet werden und der übermäßige Einsatz von Öl und Salz vermieden werden. Zudem ist ein gesunder, aktiver Lebensstil wichtig.
Quelle: https://suckhoedoisong.vn/an-mot-qua-trung-moi-ngay-co-giup-phong-ngua-dot-quy-169260808211653607.htm