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Video: European E-MTB Enduro Tour 2026 – Méribel, Frankreich
Nach dem letzten gemeinsamen Einsatz bei der Bosch eMTB-Challenge in Bourg St. Maurice und Les Arcs stand Mitte Juli endlich Runde vier der European E-MTB Enduro Tour an. Die anderthalb Monate dazwischen waren alles andere als rennfrei. Théo ging beim Challenge-Stopp in Davos und dem ersten French Cup in Isola 2000 an den Start. Damit hat er gute Chancen, sich die Gesamtwertung beim Finale Mitte August in Verbier zu sichern. Helen fuhr in der Zwischenzeit die EDR World Cups in La Thuile und Canazei und nahm zwei Top-10-Plätze mit. Kelan wurde bei der E-Megavalanche knapp Vierter. Dort gab es zwei Kategorien, eine mit 740-Watt-Limit und eine ohne. Der Veranstalter setzte die Regel nicht durch, und genau das kostete Kelan das Podium. Ärgerlich.
Doch kommen wir zum vierten Rennen der European E-MTB Enduro Tour in Méribel, Frankreich. Nach den ersten drei Stopps der Serie in Slowenien, Belgien und Italien haben sich alle auf das erste Rennen in den Alpen gefreut. Lange Stages, gutes Panorama. Méribel gehört zu den größten Skigebieten der Alpen und hat entsprechend viel Trailangebot. Absoluter Geheimtipp.
Gefahren wurden zehn Stages, fünf am Samstag und fünf am Sonntag, ein Mix aus Blindstages und trainierten Abschnitten. In Frankreich wird ein Teil davon am selben Tag trainiert und gefahren, das zieht den Rhythmus spürbar an. Dazu kam am Samstag eine Powerstage.
Théo gewann alle zehn Stages. Nach 47:00.33 lag er 41,78 Sekunden vor Levy Batista. Sein erster Sieg bei der European Tour, und einer ohne jede Diskussion.
Helen holte neun der zehn Stages und gewann die Frauenwertung in 52:19.36, 1:36 vor Claire Chabbert. Auf der Powerstage, wo die Zeiten sonst eng beieinanderliegen, nahm sie der Konkurrenz 6,4 Sekunden ab. Zur perfekten Bilanz fehlten ihr auf Stage neun 0,39 Sekunden. In der Gesamtliste aller Starter stand sie auf Rang zwölf.
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Théo zeigte eindrucksvoll, dass er ganz oben auf Podium gehört. – Er gewann alle zehn Stages, was richtig, richtig krass ist. Starke Leistung!
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Helen holte sich Gold in der Damenwertung. Stark!
Kelan startete mit drei Stage-Podien und lag klar auf Podiumskurs. Am Samstag kosteten ihn dann zwei Platten am Vorderrad rund drei Minuten. Er arbeitete sich zurück und war auf der Schlussstage der Zweitschnellste im Feld. Am Ende Platz zehn. Schade, die Formkurve zeigt trotzdem steil nach oben.
Als Nächstes stehen das Finale der Bosch eMTB Challenge in Verbier Mitte August und die European E-MTB Tour in Nauders an. Alle im Team freuen sich auf den Rest der Saison und auf mehr Rennen in den Alpen.
Abseits des World Cups ist es oft schwierig, Fotografen ans Rennen zu bekommen. Deshalb gibt es diesmal unser V-Log, dort seht ihr das Wochenende aus nächster Nähe:
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Racing Stages We Only Saw The Wrong Way Round 🤯 | LoG Meribel European E-MTB Enduro Tour
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Rotwild Schwalbe Gravity Team
Das Rotwild Schwalbe Gravity Team steht 2026 voll im Zeichen E-Enduro – schnell, technisch und klar auf Racing ausgelegt. Das Team gehört zu den festen Größen im E-Enduro World Cup und setzt konsequent aufs E-Mountainbike und die damit verbundenen, internationalen Rennen.
💵 Jobs in der Bikebranche
Mit dabei sind:
Kelan Grant
Théo Ruhlmann
Helen Weber
Zusätzlich besteht das Team-Setup (abseits der Fahrer) aus Leuten wie Torben (ebenfalls Fahrer/Content), sowie David und Lukas im Management.
Kurz zu den Personen:
Kelan Grant ist schon mehrere Jahre im Team und bringt viel Erfahrung mit.
Théo Ruhlmann ist 2026 neu dazugekommen und gilt als starker Neuzugang.
Helen Weber ist u. a. deutsche Meisterin im E-Enduro, hatte aber zum Saisonstart 2026 krankheitsbedingt gefehlt.
Im Fokus steht kompromisslose Performance: Bikes und Setup werden direkt im Renneinsatz entwickelt und ständig weiter optimiert. Das merkt man vor allem auf anspruchsvollen Uphill-Passagen, wo Fahrtechnik, Timing und Motor-Feingefühl entscheidend sind. Als Bike setzt das Team 2026 auf das Rotwild R.EXC Team Avinox M2S Race 750, das mit dem speziell für E-Racing in der Leistung gedrosselten avinox M2S Race 750-Motor ausgestattet ist.
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Rotwild R.EXC – so fährt es Kelan Grants vom Rotwild Schwalbe Gravity Team im ersten Rennen der Saison. – Foto: Seb Schieck
Diashow: Bike-Check – Fotostory: Rotwild R.EXC Team Avinox M2S Race 750
2026 geht es weniger um Show, mehr um Ergebnisse – das Team jagt Bestzeiten und nutzt die Möglichkeiten moderner E-MTB-Technik voll aus. Gleichzeitig bleibt der Spirit: technisch fahren, Grenzen verschieben und neue Lines möglich machen.
Bist du interessiert am aktuellen Renngeschehen? Welche Rennen findest du besonders spannend?
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