Mit einer gefälschten Identitätskarte versuchte ein Mann nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei deckte den Versuch auf. Neben einer Strafanzeige erhielt er ein mehrjähriges Einreiseverbot. Am Mittwochvormittag kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei den türkischen Staatsangehörigen vor der Einreise nach Deutschland im Fernreisezug am Badischen Bahnhof in Basel.
Der Mann zeigte eine belgische Identitätskarte auf seinem Smartphone vor, welche nach eingehender Überprüfung Fälschungsmerkmale aufwies. Da noch weitere gefälschte Identitätskarten auf seinem Smartphone gesichtet werden konnten, leitete die Bundespolizei gegen den 48-Jährigen ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen ein. Zudem erfolgte die Sicherstellung des Smartphones. Nach Verfügung eines dreijährigen Einreise- und Aufenthaltsverbotes für Deutschland, erfolgte die Zurückweisung in die Schweiz.