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«Das wird explodieren, und zwar noch in der Transferphase»
Stefan Lichtsteiner lässt Xherdan Shaqiri gegen Thun auf der Bank – und feiert beim 4:2 den bisher überzeugendsten Saisonsieg. Die «Dritte Halbzeit» diskutiert, ob dieses Konzept überzeugt.
Publiziert heute um 12:50 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred
Xherdan Shaqiri sitzt gegen Thun zu Beginn auf der Bank.
Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)
Der FC Basel hat sein drittes Saisonspiel 4:2 gegen Thun gewonnen – und Trainer Stefan Lichtsteiner damit einen ersten echten Beweis geliefert. Denn er liess Xherdan Shaqiri auf der Bank und rotierte bewusst. In der «Dritten Halbzeit» zieht die Runde ein klares Fazit: «Lichtsteiner hat mutig aufgestellt und ist dafür belohnt worden», sagt Thomas Schifferle.
Zum Matchwinner wurde nicht Shaqiri, sondern Asane Sow: zwei Tore, zwei Assists. Vier Skorerpunkte in einem Spiel sind auch in der Super League aussergewöhnlich. Oliver Gut ordnet Lichtsteiners Herangehensweise ein: «Er hat in Anbetracht dessen, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht, einfach entschieden, konsequent das zu machen, wovon er das Gefühl hat, dass es am besten funktioniert.»
Die Shaqiri-Frage bleibt ein Pulverfass
Trotz des Sieges ist die Debatte um Shaqiri nicht vom Tisch. Läuft es für Basel weiter gut, fehlen dem Weltstar die Argumente für einen Stammplatz. Läuft es schlecht, wird der Druck auf Lichtsteiner riesig. Dominic Wuillemin bringt die Brisanz auf den Punkt: «Das wird explodieren, und zwar noch in der Transferphase, weil man da noch den einen oder anderen Match hat, bei dem man die Antwort wird liefern müssen.»
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Auch Lichtsteiners umstrittener Satz, das Team sei «nicht zum Gewinnen gemacht», wirkt im Rückblick weniger wie eine Provokation als wie eine ehrliche Einschätzung der Basler Kaderpolitik. Tilman Pauls sieht darin sogar eine gezielte Strategie: «Er schärft gerade auch sein Profil. Er sagt am Freitag in Richtung der sportlichen Führung relativ deutlich: ‹Das ist ein Team, mit dem ich als Trainer Zeit brauche.›»
Mehr dazu in der aktuellen Folge der «Dritten Halbzeit».
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