Im Januar 2008 verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer: Massiv wurde in Berlin-Neukölln angeschossen. Doch quasi genauso schnell machten Vorwürfe die Runde, die gesamte Tat sei inszeniert gewesen. Diese Behauptungen halten sich teilweise bis heute. In der neuen Folge «Back on Track» bei den Kollegen von Stoked blickt Massiv jetzt auf den Abend zurück und antwortet auf die Fake-Anschuldigungen.
Massiv über Schießerei 2008
Massiv erinnert sich, dass die Schüsse auf ihn den gesamten Promoplan für sein zweites Studioalbum «Ein Mann, ein Wort» durcheinandergebracht hätten. Eigentlich sei eine großangelegte Kampagne mit Plakaten und Ähnlichem geplant gewesen. Nach dem Angriff hätte man sich aber von Seiten seines Labels – Massiv hatte damals als einer der ersten Rapper einen großen Vertrag bei dem Major Sony BMG unterschrieben – dazu entschieden, «den Ball flach zu halten».
Eigentlich hätte er damals genau das Gegenteil tun wollen und sich am liebsten mit breiter Brust der Öffentlichkeit präsentiert. Doch aus Respekt vor seinem neuen Team und deren Arbeit, habe er sich an die Vorgaben gehalten.
Dies soll im Gegenzug dann jedoch dazu geführt haben, dass er nicht auf die Vorwürfe antworten konnte, der Vorfall sei lediglich inszeniert gewesen.