Es ist nicht das erste Mal, dass Renata Lusin in den sozialen Medien einen privaten Einblick in ihr Leben gibt. In einem neuen Beitrag fand sie allerdings sehr rührende Worte für einen Menschen, der ihr sehr nahesteht: ihr Opa. Ihr geliebter und einziger Opa, wie sie in dem Post konkret sagt. Zu sehen sind einige private Fotos der beiden, von ihrer Kindheit bis zu ihrem Besuch im vergangenen Jahr. Der Anlass ist ein besonderes Jubiläum, das er feiere. „Ein Datum, was nicht viele erreichen“, schreibt sie weiter. Ihr Opa ist 90 Jahre alt geworden.
Diesen Anlass nutzt die „Let’s Dance“-Profitänzerin, um in Erinnerungen zu schwelgen und ihm für seinen Einsatz und die wichtige Rolle in ihrem Leben zu danken. „Ich bin für immer stolz und bis ans Ende meines Lebens dankbar für alles, was du für mich gemacht hast“, schreibt sie. Als sie gerade einmal 13 Jahre alt war, habe sich ihre Familie entschieden, von Kazan nach Moskau zu ziehen, um eine bessere Tänzerin zu werden und eine bessere Zukunft zu haben. „Aber wer fährt mit mir in die große Stadt?“, fragt Renata Lusin in dem Beitrag. Ihre Eltern haben gearbeitet und ihr Opa habe sich entschieden, sie zu begleiten und zu betreuen. Ohne seine Frau und Familie sei er mitgekommen, obwohl sie nichts in Moskau hatten. „Für mich war es ein großes Abenteuer mit meinem Opa. Für dich wahrscheinlich eine sehr verantwortungsvolle, schwere und keine einfache Zeit.“
Drei Jahre lang sei ihr Großvater für die junge Renata die engste Person gewesen. Ihm verdanke sie, heute in Deutschland zu sein und dieses Leben zu führen. „Ich werde diese Zeit nie vergessen. Du bist der beste Opa, den ich mir vorstellen könnte.“ Beim Schreiben dieser Zeilen habe sie bitterlich geweint, teilt sie in ihrem emotionalen Beitrag. Der Grund: All diese schönen Erinnerungen kamen dabei wieder hoch. Erst im vergangenen Jahr besuchte sie ihren Opa gemeinsam mit ihrer Tochter Stella, die so diese wichtige Person im Leben ihrer Mutter kennenlernen konnte. Es kam sogar zu einem kleinen Tanz von Stella und ihrem Ur-Opa. Bei ihrer Hochzeit mit Valentin Lusin brachte ihr Opa sie zum Altar.
Gerade zeige er wieder, wie sehr er kämpfen kann: „Du hast vor ein paar Tagen dein Bein gebrochen und kannst nicht gehen und die OP würde dein Herz nicht aushalten. Trotzdem gibst du die Hoffnung nicht auf, irgendwann wieder gehen zu können.“ Den Beitrag beendet sie mit Glückwünschen und ergänzt: „Ich liebe dich so sehr und vermisse dich.“