2012 kam das erste Trek Domane auf den Markt. Ein Jahr später gewann der Schweizer Fabian Cancellara die Flandernrundfahrt und Paris-Roubaix auf dem Modell. Das IsoSpeed-System, dass das Sitz- vom Oberrohr „entkoppelt“ und Vibrationen und Bodenunebenheiten dämpft war eine Revolution. 25 Millimeter breite Reifen galten zu dieser Zeit als Standard.

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Fabian Cancellara auf dem Trek Domane Gen 1 bei Paris-Roubaix 2013.
Das neue Trek Domane der fünften Generation rollt serienmäßig auf 35 Millimeter breiten Pneus. Auf IsoSpeed verzichtet der US-Hersteller. Das neue Domane soll dennoch ähnlich komfortabel und zudem leichter und vielseitiger sein als sein direkter Vorgänger. Ab dem Start stehen insgesamt neun Modellvarianten zur Wahl. Wir konnten das neue Domane im Rahmen von Treks 50. Firmenjubiläum vor Ort in Waterloo, Wisconsin bereits Probefahren. Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Neun Komplettradvarianten zum Marktstart, ein Rahmenset
OCLV-500-Carbon SL, OCLV-900-Carbon SLR
Maximale Reifenfreiheit: 40 Millimeter, 35 mit Schutzblechen
Serienbereifung: 35 Millimeter
Neue Carbon-Sattelstütze, Verzicht auf IsoSpeed
Neuer Riser Lenker mit mehr Stack
Rahmengewichte, Größe M: 1055 Gramm SL bzw. 835 Gramm SLR
Kompletträder ab 6,63 Kilogramm
Fünf Rahmengrößen von XS bis XL
Modell-Übersicht mit Preisen:
Domane SL Rahmenset: 1999 Euro
Domane SL 5: 2499 Euro
Domane SL 6 AXS: 3999 Euro
Domane SL 7 AXS 1x: 4999 Euro
Domane SLR 7: 6999 Euro
Domane SLR 7 AXS: 7499 Euro
Domane SLR 9: 9999 Euro
Domane SLR 9 AXS: 10.499 Euro
Domane SLR 9 AXS 1x: 10.499 Euro
Domane SLR AXS No. 76: 12.999 Euro

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Trek Domane SLR 9 AXS NO.76
Mit dem SLR 9, AXS, AXS 1×13 und der limitierten No. 76-Serie bietet Trek zum Marktstart gleich vier Varianten des Domane-Top-Modells an. Während sich die SLR-9-Reihe vor allem bei Ausstattungsdetails unterscheidet, setzt man beim AXS 1×13 auf eine 1fach-Schaltgruppe mit einem 44er-Monokettenblatt 10-46-Kassette mit 13 Ritzeln. Das Modell markiert mit einem Komplettradgewicht von 6,63 Kilogramm unter dem UCI-Limit die leichteste Domane-Variante. Das Trek Domane SLR 9 AXS mit einer Sram-Red-AXS Gruppe bringt laut dem Hersteller 7,29 Kilogramm auf die Waage.
Rahmen & Dämpfung
Die auch optisch wichtigste Neuerung beim neuen Trek Domane ist der Verzicht auf das IsoSpeed-Element am Heck. Die Konstruktion „entkoppelt“ das Sitzrohr vom Oberrohr – das erlaubt eine gewisse vertikale Nachgiebigkeit und dämpft Unebenheiten sowie Vibrationen spürbar.

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Statt auf IsoSpeed setzt das Domane Gen 5 auf eine klassische Rundrohr-Carbon-Sattelstütze mit einer vertikalen Compliance.
Das neue Domane soll einen ähnlichen Dämpfungskomfort bieten. Möglich machen sollen dies unter anderem das neue Carbon-Layup des Rahmens, die RSL-Carbon-Sattelstütze sowie eine breitere Serienbereifung.
Maximal passen in den Rahmen des Domane der fünften Generation bis zu 40 Millimeter breite Reifen – zwei mehr als beim Vorgänger. Mit montierten Schutzblechen reduziert sich die Reifenfreiheit auf 35-Millimeter. UDH ist ebenso Standard, wie ein geschraubtes, großdimensioniertes T47-Tretlager und ein demontierbarer Umwerfersockel für 1-fach-Setups. Alle SLR-Rahmen sind für elektronische Gruppen vorbereitet. Die SL-Rahmen nehmen auch mechanische Gruppen auf.
Das Unterrohrfach des Vorgängers entfällt. Dafür bietet das neue Domane zusätzliche Anschraubpunkte für eine Oberrohrtasche, Schutzblechösen oder herstellereigene Taschen im Rahmendreieck. Alle Leitungen verlaufen semi-integriert unter unter dem Vorbau in den Rahmen, was der Wartbarkeit zugutekommt.
Ein neuer Riser-Lenker erhöht den Stack im Bereich der Brems-Schaltgriffe um 20 Millimeter. Gleichzeitig reduziert ein Backsweep den Reach. In den Drops bietet der Lenker einen leichten Flare, was die Kontrollierbarkeit in schnellen Abfahrten verbessert.

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UDH ist beim neuen Domane ebenso an Bord …

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… wie ein geschraubtes T47-Innenlager.

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Die maximale Reifenfreiheit beträgt 40 Millimeter.

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Der neue Riser-Lenker erhöht den Stack um 20 Millimeter.

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Ösen am Rahmen erlauben die Schutzblech- ….

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… und Taschen-Montage. Hier am Oberrohr.
Im Unterschied zum Vorgänger kommen bei allen SLR-Modellen nun statt der 800- die leichteren und zugfesteren 900-OCLV-Carbonfasern wie beim Aero-Race-Modell Madone SLR zum Einsatz. Die SL-Varianten basieren auf einen Rahmen aus 500-OCLV-Carbon. Laut Trek konnte man allein beim Rahmen gegenüber dem Vorgänger bis zu 305 Gramm Gewicht „einsparen“, ohne das dies zulasten der Rahmensteifigkeit geht.
Gleichzeitig ist das Carbon-Layup so gewählt, dass der Rahmen in klar definierten Bereichen eine gewisse vertikale Nachgiebigkeit bietet. DieTretlagersteifigkeit soll, so Trek, über der des Vorgängers und nur leicht unterhalb des Madone liegen.

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Beim SLR 9 Top-Modell …

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… kommt erstmals das 900-OCLV-Carbon zum Einsatz.

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Die Front des neuen Domane ist aerooptimiert.

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Serienmäßig rollte das Domane auf 35 Millimeter breiten Bontrager Kwaremont Reifen.
Aerodynamisch soll das Domane Gen 5 auf dem Niveau seines Vorgängers liegen, trotz breiterer Serienbereifung. Rein optisch ist das Steuerohr stärker tailliert und der Übergang von der Gabelkrone zum Unterrohr „fließender“ konstruiert.
Mit der neuen RSL-Carbonsattelstütze kehrt Trek zu einem traditionellen runden Durchmesser von 27,2 Millimeter zurück. Die Stützen-Geometrie und das Carbon-Layup sind so gewählt, dass unter Belastung ein gewisser vertikaler „Flex“ entsteht, der stoß- beziehungsweise vibrationsdämpfend wirkt aber seitlich steif bei Gewichtsverlagerungen im Wiegetritt bleibt.
Die leichte Sloping-Geometrie des Rahmens resultiert zudem in einem weiteren Sattelstützen-Auszug, was ebenso den Compliance-Eigenschaften zugutekommt.
Serienmäßig rollt das neue Domane auf 35 Millimeter breiten Bontrager-Kwaremont-Reifen – drei Millimeter breiter als die Serienbereifung des Vorgängers. Auf die Fahreigenschaften des Pneus gehen wir detaillierter im Praxis-Test-Bericht weiter unten ein. Die Ausnahme von der Regel bildet das gewichtsoptimierte Domane-SLR-9-AXS-1X-Modell, das serienmäßig auf 28-Millimeter-Pirelli-Reifen rollt.
Tests & Messwerte
Während unseres Besuches im Trek-Headquarter in Waterloo, Wisconsin bekamen wir unter anderem Zugang zu den Test-Laboren des Herstellers. Neben statischen Laborprüfständen kam bei der Entwicklung des neuen Domane auch ein spezielles Laufband zum Einsatz, um die dynamischen Pedallier-Einflüsse im realen Fahrbetrieb auf unterschiedlichen Fahrbahnuntergründen zu simulieren.
Umfassende Sensoren an den Kontaktpunkten zwischen Fahrer und Fahrrad und die 3D-Motion-Capture-Technologie bestehend aus 12 Hochleistungskameras erfassen die Daten und Bewegungen des gesamten Systems.
Das Ergebnis: Trotz des Verzichts auf IsoSpeed bleibt der Fahrkomfort im Vergleich zum Vorgänger identisch. Breitere 35-Millimeter-Reifen und ein überarbeitetes Carbon-Layup fangen Stöße genauso effektiv ab wie das IsoSpeed-System Im Labor betrug der gemessene Unterschied der Bewegungen unter 0,1 mm und ist demnach vernachlässigbar.

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Blick in das Trek-Testlabor.

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Eine spezielles Laufband simuliert verschiedene Untergründe.

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Zahlreiche Sensoren zeichnen die Daten auf.
Ausstattung und Modellvarianten
Trek bietet das Domane hierzulande in neun Ausstattungsvarianten an. Alle Versionen bieten identische Rohrformen und Geometrien. Die SLR-Varianten basieren auf einem Rahmen aus leichtem und zugfesten 900-OCLV-Carbon – die SL-Versionen auf einen Rahmen aus etwas schwererem 500-OCLC-Fasern. Das Einstiesmodell der Baureihe ist das Domane SL5 für 2499 Euro. Zur Ausstattung gehört unter anderem eine mechanische Shimano-105-Gruppe und robuste Aluminum-Laufräder. Sein Gewicht: 8,84 Kilogramm

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Trek Domane SL5
Darüber rangieren das SL 6 AXS mit einer elektronischen Sram Rival AXS und Bontrager- Aeolus-Carbonlaufräder für 3999 Euro, sowie das SL 7 AXS 1X mit einer 1-fachSram Force AXS inklusive Powermeter und Aeolus-51-Laufrädern für 4999 Euro. Die Gewichte: 8,84 beziheungsweise 8,14 Kilogramm

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Das SLR 7 kommt wahlweise mit einer Shimano-Ultegra-Di2 oder Sram-Force-AXS-Gruppe, hier mit Powermeter. Das Gewicht unterscheidet sich geringfügig. Der Preis: 6999, 7499 und 4999 Euro.

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Die SLR-9-Topmodelle schalten mit den Top-Gruppen Shimano Dura Ace Di2 oder Sram Red AXS. Das Sram-Modell bietet einen Powermeter und wiegt 7,29 Kilogramm. Die SLR 9 mit Shimano bringt 7,34 Kilogramm auf die Waage. Beide rollen auf leichten und hochwertigen Bontrager-Aerolus-RSL-Laufrädern. Die Komplettrad-Preise: 9.999 bzw. 10.499 Euro.

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Das Domane SLR AXS 1x für 10.499 Euro mit seinem 1fach-Antrieb wiegt nur 6,63 Kilogramm. Zudem kommt statt des zweigeteilten Cockpits eine Aero-RSL-Vorbaueinheit zum Einsatz. Statt auf 35-Millimeter breiten Bontrager-Reifen rollt das SLR AXS 1x auf 28-Millimeter Pirelli P Zero RS Reifen.

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Trek Domane SLR 9 1x
Eine weitere Besonderheit ist das SLR 9 AXS No. 76 Sondermodell, das weltweit auf 124 Einheiten limitiert ist. Die Lackierung, Decals und speziell gebrandete Komponenten sollen an das Trek-Gründungsjahr 1976 erinnern. Die Ausstattung entspricht jener des SLR 9 AXS-Modells.

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Trek Domane SLR 9 ACS No.76
Rahmengrößen & Geometrie
Die Endurance-Geometrie übernimmt Trek vom Vorgänger.
Der neue Riser-Lenker führt aber zu leicht veränderten Stack- und Reach-Werten. Der STR-Wert bei der Rahmengröße M fällt mit 1,54 klar langstreckentauglich aus. Dafür sprechen auch der eher lange Radstand und der flache Lenkwinkel.
Auch Trek geht den Trend zu kürzeren Kurbel mit. So sind etwa bei den XS und S-Größen serienmäßig 160-Millimeter-Kurbelarme montiert – bei M und ML sind es 165 und bei L und LX die 170er Varianten.
Rahmengröße
XS
S
M
ML
L
XL
Sitzrohrlänge (mm)
444
476
500
533
553
593
Oberrohrlänge (mm)
520
530
541
553
562
575
Hinterbaulänge (mm)
420
420
420
420
420
420
Steuerrohrwinkel (°)
71,3
71,1
71,2
71,9
72
72,1
Sitzrohrwinkel effektiv (°)
73,5
73,7
73,5
73,3
73,3
73,3
Tretlagerabsenkung (mm)
80
80
80
78
78
75
Steuerrohrlänge (mm)
106
139
159
170
192
226
Reach (mm)
368
371
374
377
380
384
Stack (mm)
524
555
575
598
618
648
STR
1,42
1,50
1,54
1,58
1,63
1,69
Radstand (mm)
987
1002
1011
1010
1019
1033
Überstandshöhe (mm)
721
753
775
805
826
863

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Trek Domane SL 5 im Fahrtest
Trek Domane SL5 im Test
Wir hatten die Gelegenheit mehrere Ausstattungsvarianten des Trek Domane mehrere Tage rund um Waterloo und in den Blue Mounds, in Wisconin, USA Probezufahren.
Die Touren umfassten flaches bis kupiertes Terrain, moderate Anstiege und Gravel-Passagen. Zudem fuhren wir beim Trek-100 mit – ein Wohltätigkeits-Ride auf den Straßen in der Region rund um das Trek-Headquarter in der Kleinstadt Waterloo.
Die erste Testfahrt mit dem Domane SL 5 umfasste rund 50 Kilometer und 500 Höhenmeter. Gleich auf den ersten Metern überzeugte das Domane unseren Tester durch seine kompakte, eher aufrecht und somit voll langstreckentaugliche Sitzposition.
Der Sitzwinkel bei der Größe M beträgt 73,5 Grad und bringt den Fahrer in der Kombination mit der ungekröpften Sattelstütze in eine Position weiter über dem Tretlager. Der Bontrager-Riser-Lenker konnte durch seine ergonomie und einen geringen Drop punkten, die das Umgreifen erleichtert.
Das Einstiegsmodell ist mein einem Komplettradgewicht von 8,8 Kilogramm kein Leichtgewicht. Dies mindert – naturgemäß – die Agilität und die Beschleunigungseigenschaften bergauf. Mitverantwortlich dafür sind unter anderem die zwar sehr robusten, aber recht schweren Paradigm-Alu-Laufräder des SL5.
Die Stärken des Modells liegen woanders. Etwa in der hohen Laufruhe, auch bei hohen Geschwindigkeiten, bedingt durch den langen Radstand und dem flachen Lenkwinkel und beim Dämpfungskomfort. Die 35 Millimeter Bontrager-Kwaremont-Reifen können mit einem sehr niedrigen Luftdruck gefahren werden und erlauben sogar leichte Gravel-Einsätze. Sie punkten sowohl beim Fahrkomfort, also auch beim Kurvengrip stark.

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Trek Domane SL 5 im Wiegetritt.
Das Testmodell war mit einer mechanischen Shimano-105-Gruppe, einer 50/34 Kettenblatt-Kombination vorne und einer 11-34-Kassette passend zur Ausrichtung einsteigerfreundlich, breit und bergtauglich übersetzt.
Die 105er-Schaltgruppe punktet mit ihrer Zuverlässigkeit – sie bleibt bei der Schaltgeschwindigkeit und der Dosierbarkeit in der Kombination mit den 160-Millimeter-Discs vorne und hinten jedoch hinter höherpreisigen elektronischen Gruppen etwas zurück.
Trek Domane SLR 9 AXS im Test
Bei weiteren Testfahren und für den Charity-Ride wechselten wir auf das Top-Modell SLR 9 AXS. Der Gewichtsunterschied von rund 1,6 Kilogramm gegenüber dem Einstiegs-Modell SL 5 machte sich bereits nach wenigen Metern deutlich positiv bemerkbar.
Das SLR 9 reagiert extrem agil und direkt bei Richtungswechseln und bergauf. Dabei profitiert das Modell von den geringen rotierenden Massen des Bontrager-RSL-51-Carbon-Laufradsatzes. Sein Gewicht: rund 1440 Gramm.
Mit ihren 51 Millimeter hohen Carbonfelgen und den je 24 DT-Swiss-Aerolite-Speichen erwiesen sich die Laufräder zudem als sehr verwindungssteif und aerodynamisch. Bei entsprechenden Windverhältnissen war ein „Segeleffekt“ deutlich spürbar.
Die Geometrie ist identisch zu dem des SL5 – beim Testmodell verzichtete man jedoch auf mehrere Gabel-Spacer, so dass unser Tester im Vergleich etwas gestreckter, überhöhter und insgesamt aggressiver auf dem SLR 9 saß. Durch den veränderten Schwerpunkt beziehungsweise die angepasste Sitzposition tendierte das SLR 9 automatisch etwas stärker zum Parameter Agilität als zu einer hohen Laufruhe.
Am Testmodell ist die neue RSL-Sattelstütze verbaut. Auf den teils ruppigen Straßen erwies sich das Modell ist vibrations- und stoßdämpfend und somit top-komfortabel. Ergonomie-Punkte sammelt das Modell zudem mit dem verbauten Aeolus-RSL-AirLoom-Sattel.
Die Top-Gruppe Sram-Red-AXS überzeugte – wie gewohnt – auch hier mit sehr schnellen Schaltvorgängen, der Top-Ergonomie der Brems-Schaltgriffe und der Bremsperformance sowie einer feinen Dosierbarkeit. Die Übersetzung ist mit 48/35 vorne und 10-36 hinten sportiver als beim SL5, aber immer noch ausgewogen gewählt.
Auch bei den teils sehr hohen Geschwindigkeiten während des Trek 100 „vermissten“ wir keine Gänge.
Allgemein überzeugte uns das Domane mit seiner Allround-Perfomance. Sowohl die Einstiegs- als auch die Top-Variante punkteten mit ihrer langstreckentauglichen Geometrie und beim Dämpfungskomfort. Ausstattungsbedingt profitiert das SLR 9 – naturgemäß – von den leichteren Komponenten und dem damit verbundenen Agilitäts-Plus. Die breite Modell-Palette des Domane bietet aber auch zwischen diesen beiden Polen Varianten, bei dem wohl jeder Fahrertyp fündig wird.

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Das Domane SLR 9 AXS markiert die Top-Version.

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Dies zeigt sich auch klar in den Fahreigenschaften.

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Auf den Straßen rund um Blue Mounds, Wisconsin.
Stärken & Schwächen
+ Dämpfungseigenschaften
+ Langestrecken-Geometrie und Sitzposition
+ Ausstattungs-Varianten
+ Komplettradgewichte (SLR)
+ Preis-Leistung (SL)
– Komplettradgewichte (SL)
– Preise (SLR)
Weitere Informationen zum neuen Trek Domane gibt es auf der Herstellerwebsite.
Das Merida Reacto Team im Praxis-Test an der Costa del Azahar.