Am Donnerstagmorgen, 13. August 2026, meldeten Schwimmerinnen und Schwimmer beim Flussbad Unterer Letten, dass sie auf dem Grund der Limmat eine Handgranate gesehen hätten. Taucher der Wasserschutzpolizei bestätigten den Fund bei einem Erkundungstauchgang.
Spezialisten rücken aus
Der Gegenstand lag rund einen Meter vom Ufer entfernt. Wie in solchen Fällen üblich, wurde das Kommando Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (KAMIR) der Schweizer Armee aufgeboten.
Am Nachmittag führten zwei KAMIR-Spezialisten einen weiteren Tauchgang durch. Dabei stellten sie fest, dass es sich um eine scharfe Handgranate aus dem ehemaligen Jugoslawien handelte. Kurz nach 15.30 Uhr konnte sie geborgen werden.
Bereich beim Letten gesperrt
Das Forensische Institut Zürich transportierte die Handgranate anschliessend mit einem Spezialfahrzeug zur fachgerechten Sprengung ab. Während der Bergungsarbeiten sperrte die Stadtpolizei Zürich den betroffenen Bereich der Limmat beim Unteren Letten aus Sicherheitsgründen ab.