Bundesrat ernennt Delegierte
Aktualisiert am 12.08.2026, 16:06 Uhr

Sie ist die Delegierte des Bundesrats für den KI-Gipfel von 2027 in Genf: Fabiola Gianotti, hier auf einer Aufnahme von 2023. (Archivbild)
© KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Der Bundesrat setzt bei der Vorbereitung des fünften Weltgipfels für Künstliche Intelligenz in Genf auf eine renommierte Physikerin mit internationalem Netzwerk. Ihre Aufgaben sind vielfältig.
Der Bundesrat hat eine Delegierte für den im Juni 2027 in Genf stattfindenden fünften Weltgipfel für Künstliche Intelligenz (KI) ernannt. Es handelt sich um die frühere Generaldirektorin der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern), Fabiola Gianotti.
Wie der Bundesrat nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte, erhält Gianotti die Aufgabe, die strategische und inhaltliche Positionierung des Gipfels mitzuprägen, hochrangige nationale und internationale Akteure zu mobilisieren und Impulse für mögliche Initiativen und Ergebnisse des Gipfels zu geben.
Gianotti leitete das Cern von 2016 bis 2025. Als solche verfüge sie über umfassende Erfahrung in der Führung einer komplexen internationalen Wissenschaftsinstitution und sei international hervorragend vernetzt, schreibt der Bundesrat.
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Der Bundesrat hat auch die strategische Ausrichtung für den «Geneva AI Summit» festgelegt. Er verfolgt das Ziel, in Sachen KI konkrete Partnerschaften, Initiativen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln, welche über den Gipfel hinaus Wirkung entfalten. (sda/bearbeitet von ng)