Gänzlich von der Musik verabschieden wolle er sich aber nicht. Stattdessen wünsche er sich, eine Rolle im Hintergrund einzunehmen und eine Künstlerin oder einen Künstler unter seine Fittiche zu nehmen. Nicht gleich ein ganzes Label mit einem Roster, sondern einen einzelnen Artist, dem er mit Rat und Tat zur Seite stehen könne: «Bisschen musikalisches Know-how haben wir ja.»
Die jungen Künstler wären «drippy» aufgewachsen und hätten nicht nur richtig Bock darauf, ihre Musik mit Content zu promoten, sondern auch einfach ein viel besseres Verständnis dafür, wie man die Leute unterhält. Entsprechend könnte er sich in so einer Konstellation einfach auf den Teil konzentrieren, der ihm die meiste Freude bereite: Musik zu machen.
Wann der potenzielle Abschluss seiner Karriere, «Killemall 2», nun aber erscheint, wisse Manu noch nicht. Aktuell schwanke er noch zwischen einer klassischen Promophase mit regelmäßigen Single-Releases oder einem spontanen Drop an «irgendeinem Donnerstag».
Wo man ihn höchstwahrscheinlich nicht mehr so oft sehen wird, ist im Boxring. Seinen für den April angekündigten Kampf wolle er definitiv noch bestreiten und die Zukunft seiner professionellen Boxkarriere an das Ergebnis knüpfen. In der Zukunft wolle er auch in diesem Feld eher auf eine Trainerrolle setzen und sich der nächsten Generation widmen. Diesbezüglich habe er auch schon einige «Angebote», die es jetzt zu überdenken gelte.
Das ganze Interview mit Manuellsen könnt ihr euch hier anschauen: