Himmelskörper, Rennvelos und Chilbi: Die besten Bilder aus Zürich und Umgebung

Der Mond schob sich vor die Sonne – und alle schauten zu. Die Woche in Bildern von unseren Fotografinnen und Fotografen.

Nicoletta GueorguievRebecca Pfisterer Publiziert heute um 10:20 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred

Premiumplätze während der Sonnenfinsternis

Partielle Sonnenfinsternis über dem Uetliberg: Die vom Mond verfinsterte Sonne geht hinter dem Zürcher Hausberg unter, Silhouette der Sendeantennen sichtbar.

Foto: Christian Merz

Ein fahles Licht legte sich über die Stadt, als der Mond die Sonne kurz nach 20 Uhr je nach Standort zwischen 91 und 93 Prozent bedeckte. Das seltene astronomische Ereignis versetzte Zürich in einen friedlichen Ausnahmezustand: Von Küsnacht aus bot sich über dem Uetliberg ein besonders faszinierendes Motiv – Gleitschirmflieger schwirrten vor der imposanten Sonnensichel durch den Dämmerungshimmel.

Gut geschützt

Zwei ältere Frauen mit Sonnenfinsternisbrillen beobachten die Sonnenfinsternis auf der Polyterrasse, umgeben von einer grossen Menschenmenge.

Foto: Clara Neugebauer

Auf der dicht gedrängten Polyterrasse verfolgten zwei ältere Damen mit Schutzbrillen mitten in der grossen Menschenmenge die Himmelskörper. Ob mit zertifizierter Spezialbrille oder selbst gebauten Lochkameras aus Bierkartons – die Kreativität der Beobachter war grenzenlos.

Heimweh nach Zürich

Sydney Joy Schertenleib, Schweizer Fussballspielerin des FC Barcelona, lächelt zwischen Baumästen auf der Rentenwiese in Zürich.

Foto: Silas Zindel

Mit gerade einmal 19 Jahren steht Sydney Schertenleib beim FC Barcelona unter Vertrag und gewann im Mai die Champions League. Das Ausnahmetalent aus Richterswil verrät dieser Redaktion, wie sehr sie ihre Schweizer Heimat schätzt. Trotz ihrem Leben in der spanischen Metropole zieht es die Mittelfeldspielerin in den Spielpausen immer wieder zurück nach Zürich – zum Krafttanken an die Rentenwiese, auf ein Glacé ins Lochergut oder zum Entspannen mit ihren Schwestern.

Die Hitze schlägt auf den Kreislauf

Prof. Dr. Frank Ruschitzka, Klinikdirektor der Kardiologie am USZ, mit medizinischem Personal im Operationssaal, durch Fenster sichtbar.

Foto: Boris Müller

Die anhaltenden Tropennächte bringen die Kardiologie am Universitätsspital Zürich an ihre Belastungsgrenzen. Bis zu 30 Prozent mehr Herz-Kreislauf-Notfälle verzeichnet die Klinik unter der Leitung von Frank Ruschitzka. Die ständige Hitze verhindert die nächtliche Erholung des Körpers und wird oft zur unbemerkten Gefahr für Risikopatienten. Neben rascher medizinischer Hilfe fordert der Kardiologe deshalb auch städteplanerische Umdenkprozesse: Mehr Begrünung und weniger Beton in Hitzequartieren seien essenziell, um schwere Erkrankungen präventiv zu verhindern.

Der heisseste Sommer ihres Lebens

Eine 95-jährige Frau hält ein kühles Tuch an ihre Brust, um sich bei Hitze zu erfrischen, in ihrer Zürcher Privatwohnung.

Foto: Sabina Bobst

Der Hitzesommer 2026 stellt die ältere Bevölkerung vor Herausforderungen. Die 95-jährige Zürcherin Ruth Keller erlebt den heissesten Sommer ihres Lebens und stürzte während der Hitzewelle in ihrem Wohnhaus. Care-Managerinnen der städtischen Fachstelle «Zürich im Alter» wie Barbara Hess besuchen Seniorinnen und Senioren zu Hause, um präventiv zu beraten. Sie helfen mit einfachen, aber wirkungsvollen Tipps – von Notrufknöpfen bis zu feuchten Kühltüchern –, der gesundheitlichen Belastung und drohenden sozialen Isolation entgegenzuwirken.

Mann im Mohnfeld

Bio-Bauer Urs Knecht aus Brütten beugt sich über leuchtend rote Mohnblumen im Gründüngerfeld auf dem Bio-Betrieb in Ellikon an der Thur.

Foto: Madeleine Schoder

Zwischen leuchtendem Klatschmohn und blauen Kornblumen erproben Zürcher Biobauern die Landwirtschaft von morgen. Bio-Bauer Urs Knecht aus Brütten beugt sich über die Blüten im Gründüngerfeld auf dem Betrieb in Ellikon an der Thur, wo gemeinsam gezeigt wird, wie sich Ertrag und Artenvielfalt vereinen lassen: Ausgeklügelte Fruchtfolgen und Mischkulturen wie Ackerbohnen mit Hafer ersetzen chemischen Pflanzenschutz und reichern den Boden natürlich mit Stickstoff an.

Mit höchster Geschwindigkeit um den Block

Gedränge beim Züricrit 2026: Viele Velofahrer mit Helmen und Startnummern warten dicht gedrängt auf den Rennstart.

Foto: Boris Müller

Dutzende von Veloverrückten haben sich am Samstag halsbrecherische Rennen geliefert – und das mitten im Zürcher Kreis 4. Etliche Male sausten die Fahrerinnen und Fahrer über den 1,04 Kilometer langen Circuit rund um den Block. Auf der Zielgeraden erreichten sie Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Die Begeisterung im Publikum war enorm.

Ferienausklang in Winterthur

Kinder stehen vor einem bunt beleuchteten Jahrmarktstand mit der Aufschrift «Spiel Spass» an der Dorfet in Töss.

.

Foto: Enzo Lopardo

Es ist ein besonderer Moment: Nach fünf Wochen gehen die Sommerferien in diesen Tagen zu Ende. In Töss und Oberwinterthur wird zum Abschluss noch einmal kräftig gefeiert: bei der Dorfete rund um das Schulhaus Tössfeld und beim Oberifäscht im Dorfkern von Oberwinterthur. Es gab Chilbibuden und Süssigkeiten für Kinder sowie Musik und Tanz für die Erwachsenen.

Die Woche durch unsere Linse

Newsletter

Zürich heute

Erhalten Sie ausgewählte Neuigkeiten und Hintergründe aus Stadt und Region.

Weitere Newsletter

Einloggen