Am Morgen des 16. August gab die Kinderabteilung des Allgemeinen Krankenhauses der Provinz Quang Tri bekannt, dass sie ein 2 Monate altes Mädchen mit angeborener Syphilis erfolgreich behandelt habe.

Etwa eine Woche vor der Einweisung ins Krankenhaus bemerkte die Familie, dass die Haut des Babys viele rötlich-rosa, trockene und schuppige Ausschläge aufwies, die sich vor allem an den Handflächen, Fußsohlen und um die Körperöffnungen herum konzentrierten. Das Baby hatte außerdem eine verstopfte Nase und Schnupfen.

Die Untersuchung ergab, dass diese Symptome nicht den üblichen Hauterkrankungen bei Kleinkindern ähnelten. Das Baby hatte eine leicht gelbliche Haut, blasse Schleimhäute, einen aufgetriebenen Bauch sowie eine vergrößerte Leber und Milz. Die Anamnese ergab, dass die Mutter positiv auf postpartale Syphilis getestet worden war, aber keine Behandlung erhalten hatte.

Rötungen, Trockenheit und Schuppenbildung der Haut bei Kleinkindern werden leicht mit Ekzemen, Allergien oder anderen häufigen Hauterkrankungen verwechselt. Daher raten Ärzte Eltern, ihre Kinder bei ungewöhnlichen Symptomen nicht selbst zu behandeln oder sich auf Einzelfallberichte zu stützen.

Bei dem Baby wurde eine angeborene Syphilis im Frühstadium diagnostiziert – eine Erkrankung, die durch Syphilisbakterien verursacht wird, die während der Schwangerschaft oder Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sie schwere Schäden an Gehirn, Augen, Knochen, Leber, Milz und vielen anderen Organen verursachen und sogar lebensbedrohlich sein.

Das Kind erhielt zehn Tage lang eine gezielte intravenöse Antibiotikatherapie und wurde dabei engmaschig überwacht. Nach der Behandlung klangen die Hautläsionen allmählich ab, und der Gesundheitszustand des Kindes verbesserte sich deutlich.

Aufgrund dieses Falls empfehlen Ärzte Schwangeren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Syphilis-Screeningtests. Ist die Mutter infiziert, ist eine frühzeitige und angemessene Behandlung entscheidend, um eine Übertragung auf das Kind zu verhindern.

Wenn bei Säuglingen und Kleinkindern ungewöhnliche rote Hautausschläge und sich schälende Haut auftreten – insbesondere an den Handflächen und Fußsohlen –, sollten die Eltern sie zur Untersuchung in eine medizinische Einrichtung bringen und keine Selbstbehandlung zu Hause versuchen.

Quelle: https://tuoitre.vn/tre-2-thang-tuoi-mac-giang-mai-bam-sinh-de-nham-benh-ngoai-da-100260816105346773.htm