Promo-Bild zum KI-Begleiter Mico in Copilot

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Promo-Bild zum KI-Begleiter Mico in Copilot

Weniger als ein Jahr nach dem Start verlagert Microsoft seinen animierten KI-Avatars namens Mico vom Chatbot in den Bildungsbereich. Gleichzeitig beginnt am 18. August die schrittweise Zusammenlegung der Copilot-App für Privatkunden mit der Microsoft-365-Copilot-App.

Weniger als ein Jahr, nachdem Microsoft den animierten Avatar Mico zum visuellen Gesicht seines KI-Assistenten gemacht hat, verschwindet er wieder aus Copilot Voice. Der ausdrucksstarke gelbe Avatar wird im Zuge der Umstellung auf die aktualisierte Copilot-Version entfernt, aber nicht vollständig eingestellt. Stattdessen wechselt Mico zu Learn Live und soll dort als animierter Tutor eingesetzt werden.

Mico ist im Oktober 2025 in Copilot Voice eingeführt worden und hat Microsofts ansonsten konventionellem Chatbot eine leichter wiedererkennbare visuelle Identität verliehen. Während Copilot per Sprache geantwortet hat, reagierte der Avatar in Echtzeit mit Mimik und Animationen auf die Nutzer. Mustafa Suleyman, CEO von Microsoft AI, hat Mico als Möglichkeit vorgestellt, Copilot eine eigene Identität zu verleihen und nicht nur als weiteren KI-Chatbot auftreten zu lassen.

Ausgemustert, aber nicht verschwunden

Künftig soll Mico in einem anderen Bereich zum Einsatz kommen. Laut Microsoft Support bleibt der Avatar in Learn Live erhalten, dem Bildungsangebot des Unternehmens. Dort soll er mit Echtzeitanimationen und Sprachausgabe als Tutor fungieren. Microsoft zufolge bietet Learn Mico mehr Entwicklungsmöglichkeiten, da der Avatar während der Lerneinheiten häufiger reagieren und Inhalte vermitteln kann.

Auch nach dem Verschwinden von Mico bleibt die Sprachkommunikation mit Copilot samt gesprochenen Antworten verfügbar. Die Änderung betrifft vor allem die animierte Darstellung, nicht die zugrunde liegende Sprachfunktion. Die schrittweise Umstellung beginnt im August, sodass Mico nicht bei allen Nutzern am selben Tag verschwindet.

Microsoft begründet die Entscheidung damit, dass Mico seinen Zweck erfüllt habe. Auf der Support-Seite des Unternehmens heißt es, der Avatar habe «uns geholfen, mehr über Wärme, Ausdrucksfähigkeit und darüber zu erfahren, wie Menschen mit KI sprechen möchten». Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen Copilot offenbar auch künftig prägen, selbst wenn Mico nicht mehr Teil der Sprachunterhaltungen ist.

Die Änderung fällt in eine Zeit, in der Microsoft sein Copilot-Ökosystem umfassender zusammenführt. Am 18. August beginnt die schrittweise Zusammenlegung der Copilot-App für Privatkunden mit der Microsoft-365-Copilot-App. Dabei werden mehrere bestehende Funktionen eingestellt, bevor im September eine umfassendere Umstellung der Desktop-Version folgt. Dies gehört zur «Super-App»-Vision, die CEO Satya Nadella Ende Juli skizziert hat. Mico reiht sich damit dennoch in Microsofts lange Liste ausgemusterter virtueller Assistenten und Maskottchen ein, zu denen auch Clippy und Cortana gehören.

Rahim Amir Noorali

I am a UAE-based tech writer who likes to build and benchmark PCs both professionally and as a hobby. I contribute to multiple tech publications, including TechRadar and Notebookcheck, as well as Game Rant, where I focus primarily on news, commerce, and buying guides. When I’m not scouring the internet for the latest in tech stories, you will find me playing a game of Civilization or DotA with friends and frenemies alike while dropping recommendations for Apple TV+’s Foundation to everyone I come across.

Enrico FrahnÜbersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 9380 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021

Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.