Technik, Produzenten, Lebensfreude. Zum Start ist das Restaurant Marküs, das nach Markus Stöckles Spitznamen benannt ist, nur abends geöffnet. Nach der Anfangsphase wird es auch ein Lunch-Angebot geben, unter anderem mit Stöckle-Klassikern. Im ersten Menü verbindet Stöckle ausgefeilte Technik mit Lebensfreude und engen Beziehungen zu lokalen Produzenten. Stöckle hat viel Zeit in der Testküche mit Fermentieren verbracht. Auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit, die der Koch seit längerem mit der ETH Zürich pflegt, soll in manchen Gerichten sichtbar werden. Und natürlich ist das Essen im «Marküs» das Ergebnis einer interessanten Karriere: Von seinen bayerischen Wurzeln und seiner Zeit in Japan bis hin zur multisensorischen Küche im «The Fat Duck» oder zur lebendigen Küche Spaniens fliessen viele Erfahrungen in das sehr saisonale, fröhlich-ungezwungene Degustationsmenü von Markus Stöckle ein.