Paukenschlag im Weltverband

Zeit bei der FIFA abgelaufen: Nach seiner Kritik an Präsident Gianni Infantino ist Kevin Lamour nicht mehr Chief Operating Officer der FIFA. (Archivbild)

Zeit bei der FIFA abgelaufen: Nach seiner Kritik an Präsident Gianni Infantino ist Kevin Lamour nicht mehr Chief Operating Officer der FIFA. (Archivbild)

Keystone/AP Photo/Alessandra Tarantino

Erst kritisiert FIFA-COO Kevin Lamour Präsident Gianni Infantino sowie dessen Investorenpläne. Jetzt endet die Zusammenarbeit zwischen Lamour und dem Weltfussballverband.

Keystone-SDA

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17.08.2026, 22:26•Heute um 04:46Darum geht’sKevin Lamour hatte dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino vorgeworfen, seine Mitarbeiter bei dem geplanten Investorendeal hintergangen zu haben.Nun wurde der Chief Operating Officer entlassen.Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit nannte der FIFA-Sprecher keine Details.Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Nach der Kritik an den Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben sich Betriebsdirektor Kevin Lamour und der Weltfussballverband getrennt. «Die FIFA bestätigt, dass die Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet wurde», teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Der Verband dankte Lamour für seine zweijährige Tätigkeit. Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit nannte der FIFA-Sprecher keine Details. Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor der FIFA und zuvor seit 2007 bei der UEFA tätig.

Lamour hatte Ende Juli nach Bekanntwerden der Investorenpläne der FIFA schwere Vorwürfe gegen Infantino erhoben. Infantino habe die Mitarbeiter hintergangen. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hatte es in einem Schreiben Lamours, das der US-Nachrichtenagentur AP vorlag, geheissen.

Er forderte sogar indirekt Konsequenzen. «Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergehen. Aber die Zeit ist nun gekommen, dass sich die politischen Entscheidungsträger im Fussball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen», hatte Lamour erklärt.

Der französisch-schweizerische Staatsangehörige sagte ausserdem, er sei bereit, wegen seiner öffentlichen Äusserungen seinen Job zu verlieren. «Wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann sei es so», hiess es weiter in seiner Erklärung.

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