Billig-Duell: Mini-PC aus China vs. Selbstbau-Rechner
Billiger Selbstbau-PC
Alternativ günstiger China-PC
Fazit
Beim Brainstorming im Hardware-Ressort der c’t kam die Idee auf, eine Neuauflage des Billig-Bauvorschlags für einen Büro-PC zu bringen. Doch die aktuell absurd hohen RAM-Preise durchkreuzten diese Pläne. Zwei c’t-Redakteure machten aus der Not eine Tugend: Sie setzten sich ein Budget von je 250 Euro inklusive Betriebssystem für einen Büro-PC, an dem sie mindestens zwei Wochen arbeiten. Dabei wählte mein Kollege Benjamin Kraft eine andere Strategie als ich.
Im Billigduell treten ein China-PC für 140 Euro gegen einen Selbstbaurechner mit betagter Hardware für 222 Euro an.Im Praxiseinsatz mussten sich die Systeme bei zwei c’t-Redakteuren als Arbeitsplatz-PC bewähren.Mit 8 GByte RAM gelangen die Rechner bereits bei alltäglichen Aufgaben an ihre Grenzen.
Abgesehen vom Preisrahmen gab es nur zwei Regeln: Die Hardware durfte nicht gebraucht sein und musste für Windows 11 taugen. Damit wollten wir billige Uralt-Hardware ausschließen und prüfen, was mit aktuellen Angeboten möglich ist. Ich bestellte mir nach alter Bastlersitte PC-Teile für 222 Euro und schraubte selbst. Benjamin wollte es auf Biegen und Brechen noch billiger haben und fand einen Mini-PC aus China für 140 Euro.
Die PCs mussten sich anschließend im Redaktionsalltag bewähren. Zu unseren Hauptaufgaben zählen Texte und Tabellen in Office-Programmen erstellen, Inhalte in Content-Management-Systemen bearbeiten, Recherche im Internet, E-Mail-Korrespondenz, Videokonferenzen in Teams und große PDF-Dateien darstellen. Im Laufe des Experiments knirschte es öfter als erwartet und nicht immer nur wegen der Hardware. Wer derart knapp kalkuliert, kann eben nicht mit seinem Lieblingsbetriebssystem arbeiten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels «Billig-Duell: Mini-PC aus China vs. Selbstbau-Rechner».
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