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Auf ihrer Weste steht «Gemeinde Riehen» – sie kommen aber nicht wegen Tigermücken
Mit gefälschten Westen und dem Gemeinde-Logo klingeln Unbekannte an Haustüren in Riehen – angeblich zur Tigermücken-Kontrolle. Die Gemeinde warnt: Sie führt keine solchen Hausbesuche durch.
Publiziert: 20.08.2026, 17:05 LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred
In Riehen sind Betrüger mit einer neuen Masche unterwegs.
Foto: Getty Images
Immer wieder würden in Riehen Personen Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern privater Haushalte auf nehmen, um die Situation für einen möglichen Einbruch zu sondieren oder an persönliche Daten zu gelangen. Wie die Gemeinde Riehen auf ihrer Website mitteilt, würden sie sich dabei als Mitarbeitende der Gemeinde Riehen ausgeben.
Aktuell hätten sie sich eine neue Masche angeeignet: Sie würden sich zu angeblichen Tigermücken-Kontrollen an den Haustüren melden. Durch die Aufschrift «Gemeinde Riehen» auf ihren Westen oder dem gemeindeeigenen Logo würden die Betrügerinnen und Betrüger professionell wirken, teilt die Gemeinde auf ihrer Website mit.
Das rät Riehen betroffenen Anwohnenden
Die Gemeinde bittet daher alle Einwohnerinnen und Einwohner, in solchen Situationen vorsichtig zu sein, die Personen nicht ins Haus zu lassen und keine persönlichen Informationen preiszugeben. Die Gemeinde Riehen selber führe aber keine Kontrollen an der Haustür durch.
Das kantonale Laboratorium Basel-Stadt jedoch besuche im Rahmen einer Kampagne zur Sensibilisierung mit Blick auf die Tigermückenbekämpfung «ausgewählte Einfamilienhäuser». Diese Besuche würden ohne Vorankündigung stattfinden und die Teilnahme sei freiwillig. Die Mitarbeitenden seien an hellgrünen T‑Shirts mit der Aufschrift «Kantonales Laboratorium Basel‑Stadt» und dem Abbild einer Tigermücke klar erkennbar und können sich ausweisen.
Die Gemeinde rät: «Sollte eine verdächtige Person bei Ihnen klingeln und um Einlass bitten, verständigen Sie umgehend die Polizei via Notruf 117. Die Polizei bittet dabei um eine möglichst genaue Personenbeschreibung.»
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