Thomas Gottschalk hat Ärger mit der US-Steuerbehörde. Kalifornien fordert rund 272’000 Euro – und droht mit einer Pfändung seines Vermögens.

Thomas GottschalkThomas Gottschalk steht erneut im Visier der US-Steuerbehörde. Wegen ausstehender Abgaben aus 2024 droht nun eine Pfändung. – keystone

Thomas Gottschalk hat gerade seinen Kampf gegen den Krebs gewonnen und feiert sein Eheglück mit Karina. Doch nun flattern ihm unangenehme Nachrichten aus Kalifornien ins Haus.

Die US-Steuerbehörde hat laut der «Bunte» einen Pfändungsbeschluss gegen den Showmaster erlassen. Dabei geht es um offene Abgaben aus dem Steuerjahr 2024 in Höhe von rund 272’000 Euro (etwa 254’400 Franken).

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Als Zustelladresse gibt die Behörde Gottschalks früheres Anwesen in Malibu an. Dieses war jedoch bereits 2018 bei verheerenden Waldbränden vollständig zerstört worden.

Briefe landeten im Nichts

Gottschalk verkaufte das ausgebrannte Grundstück und kündigte auch den Mietvertrag für ein weiteres Haus in der Nähe von Los Angeles. Trotzdem blieb die veraltete Adresse im System der amerikanischen Finanzbehörden aktiv.

Wie «oe24» schreibt, gingen wichtige Behördenbriefe an die Ruine in Malibu. Geschäftliche Mitteilungen landeten zudem an alten, längst aufgegebenen Adressen in Deutschland.

Dringende Fristen verstrichen dadurch offenbar ohne das Wissen des Entertainers. Warum kein funktionierender Nachsendeantrag existierte, ist unklar.

Kein erster Vorfall dieser Art für Thomas Gottschalk

Das bürokratische Chaos ist deshalb besonders rätselhaft, weil Thomas Gottschalk bereits vor drei Jahren in der gleichen Lage steckte. Damals forderte der Bundesstaat Kalifornien laut der «Kronen Zeitung» umgerechnet rund 410’000 Euro (etwa 383’470 Franken) an ausstehenden Steuern.

Thomas GottschalkEin Zustellchaos und offene Steuerrechnungen: Thomas Gottschalk hat erneut Ärger mit der Steuerbehörde in Kalifornien. – keystone

Auch damals beglich Gottschalk den Betrag erst, nachdem ein Pfändungsbeschluss erlassen worden war. Warum seine aktuelle Adresse in Bayern nach diesem Erlebnis nicht korrekt hinterlegt wurde, bleibt offen.

Sollte Thomas Gottschalk die geforderte Summe diesmal nicht begleichen, hat Kalifornien die rechtliche Handhabe zur Zwangsvollstreckung. Bekannt ist jedoch laut «oe24», dass der Entertainer in den USA keine Immobilien mehr besitzt.