Namens-Statistik 2025 | 21. August 2026

Das Bundesamt für Statistik hat heute die neuen Ranglisten für die beliebtesten Vor- und Nachnamen 2025 veröffentlicht. Bei den Jungs kamen am meisten Noahs auf die Welt, bei den Mädchen Sofias. Im Kanton Bern war Mia beliebter als Sofia. Der häufigste Nachname in der Schweiz ist nach wie vor Müller, im Kanton Bern gibt es am meisten Gerbers.

Bei den beliebtesten Babynamen gibt es regionale Unterschiede.

Bei den beliebtesten Babynamen gibt es regionale Unterschiede.Fotos: Keystone

Noah bei den Knaben und Sofia bei den Mädchen sind 2025 die beliebtesten Vornamen in der Schweiz gewesen. Die grössten Aufsteiger in der Rangliste waren Liyana und Arno, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte.

Der Name Noah setzte damit eine lange Erfolgsserie fort, nachdem er bereits in den Jahren 2010, 2011, von 2013 bis 2017 sowie von 2021 bis 2024 an der Spitze stand, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) schrieb. Bei den Mädchen erreichte Sofia den ersten Platz. Sie gehörte bereits von 2017 bis 2019 und von 2022 bis 2024 zu den drei beliebtesten Vornamen.

Hinter Noah folgten bei den Knaben die Vornamen Liam und Gabriel. Bei den Mädchen komplettierten Emma und Mia die ersten drei Plätze. Grosse Sprünge in der Rangliste machten zwischen 2024 und 2025 die Vornamen Liyana bei den Mädchen und Arno bei den Knaben. Sie verbesserten sich laut BFS um 279 beziehungsweise 199 Plätze.

Regionale Unterschiede

Regional gab es unterschiedliche Vorlieben bei der Namenswahl für Neugeborene: In der Deutschschweiz standen bei den Buben Noah, Leon und Matteo auf dem Treppchen, bei den Mädchen Mia, Emilia und Lina. In der Westschweiz hatte Gabriel die Nase vorn, gefolgt von Liam und Noah. Dort führte bei den Mädchen Emma vor Mia und Mila die Rangliste an. Im Tessin waren bei den Buben Leonardo, Alessandro und Liam am beliebtesten, bei den Mädchen waren es im Südkanton Sofia, Alice und Aurora.

Im Kanton Bern dagegen schafft es Sofia nur auf Platz sieben. Aufs Treppchen kommen Mia, Lina und Nora. Bei den Jungs ist Noah ebenfalls auf Platz eins, gefolgt von Levi und Elia.

Der häufigste Familienname im Kanton ist derweil Gerber, gefolgt von Müller und Schmid.

Im Kanton Bern war Mia der beliebteste Vorname für ein Mädchen.

Im Kanton Bern war Mia der beliebteste Vorname für ein Mädchen.

Die grössten Absteiger waren schweizweit Linda mit einem Verlust von 69 Plätzen und Milan, der 76 Plätze einbüsste. Neu in die Liste der 100 beliebtesten Vornamen für Neugeborene schafften es Mina und Maleo.

Müller bleibt an der Spitze

Der häufigste Nachname in der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz war auch 2025 Müller, wie das BFS weiter schrieb. Mit 52’674 Personen stellten die Müllers jedoch nur 0,6 Prozent der Gesamtbevölkerung von 9,12 Millionen Menschen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Meier mit 32’284 und Schmid mit 30’134 Personen. Das BFS wies auf eine enorme Namensvielfalt hin, wobei unterschiedliche Schreibweisen separat gezählt wurden.

Auch in der Deutschschweiz führte Müller mit 48’697 Personen die Liste der Nachnamen an. In der Romandie war da Silva mit 10’390 Personen der häufigste Nachname. In der italienischsprachigen Schweiz war es Bernasconi (2196 Personen) und in der rätoromanischen Schweiz Derungs (229 Personen).

Ein Blick auf die Vornamen der gesamten ständigen Wohnbevölkerung zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Die häufigsten Vornamen insgesamt waren Daniel und Maria.

Betrachtete man einzelne Jahrgänge, zeigten sich die jeweiligen Vorlieben: Bei Personen mit Geburtsjahr 1965 standen Daniel und Maria an erster Stelle. Im Jahrgang 1985 führten Michael und Sandra die Liste an, während bei den 2005 Geborenen David und Sara am beliebtesten waren.