Kampfgesänge, Schilde und selbst gebastelte Pistolen – dann fliegen die Ballone

Auf der Dreirosenbrücke verabreden sich Gross- und Kleinbasler per Social Media zur jährlichen Wasserschlacht. 40 Minuten lang kreischen, lachen und durchnässen sich rund 100 Teilnehmende.

Sebastian Schanzer Publiziert heute um 17:59 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred Gruppe von Jugendlichen kämpft mit Wasserpistolen auf einer Dachterrasse in Zürich bei strahlendem Sonnenschein.

Zielsicher und eiskalt: in «Kill Bill»-Manier schiesst eine Kleinbaslerin los.

Foto: Sebastian Schanzer

Dreirosenbrücke, Samstag, 15 Uhr: zwei Gruppen von jeweils rund 50 Personen laufen entschlossen und schwer bewaffnet aufeinander zu.

Menschenmenge bei einem Strassenrennen mit nummerierten Schildern (5 und 6) und selbstgebauten Fahrzeugen, im Hintergrund ein Gebäude mit IWB-Logo.

Die Grossbasler aus dem St. Johann haben einen Wagen gebastelt.

Foto: Sebastian Schanzer

Über die sozialen Medien und Plakate in den Quartieren hatten sie sich verabredet – zur Wasserschlacht. Gross- gegen Kleinbasel, 4056 gegen 4057.

Bunt verkleidete Menschen mit Wasserpistolen und roter Fahne ziehen bei sonnigem Wetter durch eine Stadt, im Hintergrund Wohnhäuser und Hügel.

Mit Fahne und Schild an die Front.

Foto: Sebastian Schanzer

Die Kleinbasler und Kleinbaslerinnen stimmen Kampfgesänge an, dann kommen die ersten Wasserballone – noch etwas verhalten – von der anderen Seite her zu fliegen.

Feiernde Menschen bei einem Wasserpistolen-Event in Zürich, zwei Personen stehen erhöht und werfen Wasserballons in der Menge.

Noch sind alle trocken. Das ändert sich in Kürze.

Foto: Sebastian Schanzer

Schnell nimmt das Geschehen aber fahrt auf. Aus teils selbst gebastelten Wasserpistolen schiessen die Strahlen in alle Richtungen. Wasserballone fliegen durch die Luft und zerplatzen an Schildern.

Ausgelassene Wasserschlacht im Sommer: Viele Menschen spritzen sich mit Wasserpistolen nass, im Hintergrund eine Stadtkulisse.

Schnell entwickelt sich ein kreischendes Gewusel auf der Dreirosenbrücke.

Foto: Sebastian Schanzer

Beide Kontrahenten haben sich gut vorbereitet. Denn es braucht laufend Nachschub an Wasser. Ob in Tonnen, PET-Flaschen oder Eimern – die «Munition» muss da sein.

Person im rosa Trikot mit Aufschrift «Ceccaroni» steht neben einem Kind, das mit bunten Schaufeln in einem grauen Eimer rührt.

Pistolen müssen nachgeladen werden.

Foto: Sebastian Schanzer

Ausgelassene Wasserschlacht im Freien: Kinder und Erwachsene kämpfen mit Wasserbomben, ein Einkaufswagen mit Wasserbomben steht bereit.

Auch Wasserballone wurden vorab abgefüllt.

Foto: Sebastian Schanzer

Vollbeladener Einkaufswagen mit Plastikflaschen und einer roten Einkaufstasche vor einem Coop-Supermarkt.

Eine PET-Flasche dient an der Wasserschlacht auch mal als Magazin.

Foto: Sebastian Schanzer

Zu erwähnen ist: Die Kleinbasler mit ihrem Brunnen bei der Klybeckstrasse haben bezüglich Wassernachschub einen kleinen Wettbewerbsvorteil. Dort werden Kanister gefüllt und zurück auf die Brücke transportiert.

Zwei Männer bei einem Outdoor-Event: einer mit Helm und Sonnenbrille schlägt auf einen Wasserbeutel, umgeben von einer Menschenmenge.

Wasser aus dem Brunnen wird an die Kämpfer geliefert.

Foto: Sebastian Schanzer

Rund 40 Minuten lang machen sich die Teilnehmer der Schlacht nass. Kreischen, schreien, lachen, planen Scharmützel und werden mit jeder Minute noch ein bisschen nasser.

Mann mit Wasserpistole bei einem Wasserschlacht-Event in einer Stadt, umgeben von jubelnden Menschen und Baukränen im Hintergrund.

Mit Schild und Schwert wehrt sich dieser junge Mann gegen Wasserstrahlen.

Foto: Sebastian Schanzer

Gruppe junger Menschen kämpft mit Wasserspritzpistolen auf einer nassen Strasse, einer schützt sich mit einem gelben Regenschirm.

Lange fand dieser Schirme wohl keine Verwendung in diesem Sommer.

Foto: Sebastian Schanzer

Ausgelassene Wasserschlacht mit Wasserpistolen und Wasserbomben bei sommerlichem Wetter in einer Schweizer Stadt.

Manchmal kann man wohl einfach nur noch hinhalten.

Foto: Sebastian Schanzer

Wie jedes Jahr sind am Ende alle nass und glücklich, der Boden farbig von den zerplatzten Ballonen und die Gesellschaft trennt sich friedlich voneinander.

Kind hält eine Konfettikanone an einer bunten Strassenfeier mit Konfetti auf dem nassen Asphalt.

Das «Schlachtfeld» lichtet sich. Übrig bleiben die Plastik-Schnipsel der Ballone.

Foto: Sebastian Schanzer

Ach ja: Und wer hat eigentlich gewonnen?

Menschenmenge bei einer Demonstration mit roter Fahne und Solothurner Kirchtürmen im Hintergrund.

Die Kleinbasler haben sich bis tief ins Grossbasel gekämpft.

Foto: Sebastian Schanzer

So lief die Wasserschlacht in den vergangenen Jahren

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