RUSSIA, KRASNODAR REGION - AUGUST 12, 2026: Smoke billows over a warehouse storing plastic products, hit by fire in the village of Lenina, southeast of Krasnodar. The fire covering an area of 2.2 thou ...

Die Ukraine greift die russische Region Krasnodar immer wieder mit Drohnen an. Im Bild: ein russisches Warenhaus brennt nach einem ukrainischen Treffer am 12. August 2026.Bild: www.imago-images.de

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sollen in der Millionenstadt Krasnodar im Süden Russlands nach Behördenangaben zwei Kinder getötet worden sein. Bei der Attacke in der Nacht auf Montag seien Drohnentrümmer auf eine private Kinderbetreuungseinrichtung gestürzt, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Zwei Kinder seien getötet, sieben weitere verletzt worden, hiess es unter Berufung auf den Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Wenjamin Kondratjew. Auch zwei Erwachsene wurden demnach ins Krankenhaus gebracht. Die russischen Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Auch ein Warenlager, mehrere Häuser und noch im Bau befindliche Wohnblöcke sollen dem Tass-Bericht zufolge von herabfallenden Drohnentrümmern getroffen worden sein. Die Lagerhalle gehöre dem zweitgrössten russischen Onlineversandhändler Ozon und sei in Brand aufgegangen, Verletzte oder gar Tote gebe es nach Angaben des Unternehmens nicht. Rettungskräfte seien im Einsatz und versuchten die Flammen zu löschen, berichtete Tass weiter unter Verweis auf Angaben Kondratjews.

Die Ukraine wehrt sich seit viereinhalb Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen Russlands zerstörerischen Angriffskrieg. Bei ihren gegenseitigen Attacken setzen die Streitkräfte beider Länder riesige Mengen an Drohnen ein, da diese vergleichsweise günstig herzustellen und in grossen Massen einfliegend nur schwer abzuwehren sind. Während mancher Angriffswellen kommen Hunderte Drohnen gleichzeitig zum Einsatz, um die Luftabwehr zu überwältigen. Dabei werfen sich beide Seiten gegenseitig gezielte Angriffe auf Zivilisten vor, wobei die Opferzahlen und Schäden auf ukrainischer Seite weitaus grösser sind. (sda/dpa)

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