Auch viele Nutzer von MacOS setzen neben Apples iCloud für die Datenablage in der Cloud auf Microsofts Onedrive, besonders dann, wenn sie über ein Microsoft-365-Abo verfügen. Mit der Leistung von Onedrive auf dem Mac hapert es allerdings gelegentlich. Dem will Microsoft mit einem Update begegnen, wie das Unternehmen in einer Meldung im M365 Message Center verkündet (via merill.net). Mit einer neuen, nativen Synchronisations-Engine sollen sich Leistung, Zuverlässigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Ressourceneffizienz der Microsoft-Cloudspeicherlösung auf dem Mac verbessern: «Dieses Update modernisiert die Onedrive-Synchronisierung auf Mac-Geräten, indem es den Ressourcenverbrauch senkt, die Zuverlässigkeit verbessert und den Zugriff auf synchronisierte Inhalte im Finder erleichtert.» Der Rollout der verbesserten Sync Engine startet Ende August 2026 und soll gegen Ende November abgeschlossen sein.

Konkret soll sich die Verbesserung in einer schnelleren initialen Synchronisation und beschleunigten Verarbeitung von Änderungen äussern. Dateien und Ordner werden, so Microsoft, im Finder sofort sichtbar und durchsuchbar. CPU-Last, Speicherbedarf und Belastung des Akkus reduzieren sich mit der neuen Sync Engine. Eine vereinfachte Architektur soll verschiedene Arten bisheriger Synchronisationsprobleme beseitigen. Und zu guter Letzt will Microsoft die Unterstützung für das Speichern von Onedrive-Inhalten auf externen Laufwerken verbessert haben. Eine weitere Auswirkung der neuen Architektur: In der Finder-Sidebar erscheint neu jede synchronisierte Sharepoint-Bibliothek als separate Location – bisher wurden alle unter einem einzigen Eintrag zusammengefasst.
(ubi)