Ein 34-Jähriger hat vor dem Bezirksgericht Zürich die Zerstörung von Zimmern in Luxushotels zugegeben. Stimmen hätte ihn dazu getrieben, ausgelöst durch Kokainkonsum.

Im Baur au Lac habe er die Stimmen zum ersten Mal gehört, sagte der Schweizer an der Verhandlung vom Dienstag. «Die Stimmen sagten mir, ich solle alles zerstören». Unter anderem habe er sich vom Fernseher und dem Tablet verfolgt gefühlt.

Nach der Zerstörung wechselte der 34-Jährige ins Storchen und verursachte wieder einen grossen Schaden. Kurze Zeit später begab er sich in psychiatrische Behandlung. Drogen nehme er keine mehr.

Sein Verteidiger plädierte auf Freispruch, weil der Schweizer als schuldunfähig zu gelten habe. «Er hat mehr als einen Seich gemacht». Sein Verhalten könne aber auf die Krankengeschichte zurückgeführt werden.

Die Taten habe er während einer Psychose begangen, «es gibt sonst kein nachvollziehbares Motiv». Lediglich wegen des Besitzes und Konsums von Kokain solle der 34-Jährige zu einer Busse von 300 Franken verurteilt werden.

Das Gericht will das Urteil ab 11.30 Uhr verkünden.