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Steckbrief: Yeti MT
EinsatzbereichTrailFederweg160 mm/140 mmLaufradgröße29ʺRahmenmaterialCarbonGewicht (o. Pedale)14,5 kgRahmengrößenS, M, L, XL (im Test: L)Websiteyeticycles.comPreisspanne7.200 € bis 11.550 €

Im Test: Yeti MT X0

Preis: 9.900 €

Nachdem Yeti kürzlich mit der Vorstellung des neuen Yeti LT Enduro-Bikes für Furore gesorgt hat, gibt’s jetzt auch für den kurzhubigeren Federwegs-Bereich ein gehöriges Update. Aus dem Yeti SB130 und dem SB140 wird das neue Yeti MT. Das Trail Bike rollt auf 29″-Laufrädern und verfügt über 160 mm Federweg vorn sowie 140 mm am Heck. Genau wie beim LT kommt auch hier Yetis neuer Sixfinity-Sechsgelenker-Hinterbau zum Einsatz. Zudem ist das Yeti MT anders als seine Vorgänger, mit einem Stauraum im Unterrohr des Carbon-Rahmens ausgestattet.

Preislich geht’s bei 7.200 € los. Das Ende der Fahnenstange ist bei 11.550 € erreicht. Wir hatten bereits die Möglichkeit, das neue Bike für euch auszuprobieren. Das uns zur Verfügung gestellte Testbike in der X0-Ausstattungsvariante brachte in Rahmengröße L ohne Pedale 14,5 kg auf die Waage und kostet 9.900 €.



Das neue Yeti MT rollt auf 29-Laufrädern und verfügt über 160 mm Federweg an der Front sowie 140 mm am Heck.

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Das neue Yeti MT rollt auf 29-Laufrädern und verfügt über 160 mm Federweg an der Front sowie 140 mm am Heck.

Diashow: Neues Yeti MT im Test: Macht der Sechsgelenker auch am Trail Bike Sinn?

Das ist neu

Komplett neue Rahmenplattform Yeti dreht die Enduro-Plattform der SB-Familie einmal komplett auf links und präsentiert ein brandneues Konzept.
ByeBye Switch Infinity Die Tage des ikonischen Switch-Infinity-Hinterbaus scheinen Geschichte zu sein. Ab sofort setzt Yeti auf einen Sechsgelenker-Hinterbau mit dem Namen Sixfinity.
Progressions-Einstellung Das neue Yeti MT kommt nicht nur mit einer, sondern gleich mit drei verschiedenen Hinterbau-Kennlinien. Die Progression ist nämlich via Flipchip anpassbar.
Staufach im Rahmen Schluss mit dem vollgepackten Rucksack! Ab sofort kann man das Unterrohr des Yetis mit allerlei nötigem und unnötigem Zeug zustopfen.
Turq Only Bislang gab es bei Yeti Carbon-Rahmen in zwei Qualitäts-Abstufungen. Damit ist beim Yeti MT Schluss. Hier wird nur noch die Highend-Turq-Variante zum Kauf angeboten.

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Alt vs. Neu: Verschiebe den Slider, um die Unterschiede zu sehen.

Im Detail

Yeti hat die bewährte SB-Plattform grundlegend überarbeitet: Aus dem Yeti SB130 und dem SB140 wird das Yeti MT. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um eine kleine Namensanpassung, sondern um die Einführung eines komplett neuen Konzepts. Dieser Zeitenwechsel im Hause Yeti ist auch optisch klar zu erkennen. Der Grund: Das über lange Jahre unbestrittene Herzstück der Yeti-Identität, der Switch-Infinity-Hinterbau, weicht einem neuen System. Ab sofort arbeitet im Yeti-Heck kein Slider-System mehr, sondern ein Sechsgelenker-Hinterbau.



Ab sofort kommt bei Yeti ein Sechgelenker-Hinterbau mit dem Namen Sixfinity zum Einsatz.

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Ab sofort kommt bei Yeti ein Sechgelenker-Hinterbau mit dem Namen Sixfinity zum Einsatz.

Sixfinity-Hinterbau

Dieser hört auf den Namen Sixfinity und wurde laut Yeti bereits über mehrere Jahre hinweg getestet, entwickelt und optimiert. 12 Jahre mussten vergehen, bis er dann erstmals im E-Bike-Segment eingesetzt wurde. Nachdem dann auch das Spezial-Projekt-Downhill-Bike der Marke mit dem neuen Konzept überzeugte, findet der aufwendige Hinterbau nach dem Yeti LT nun auch am Yeti MT Verwendung.

Der Clou des Sixfinity-Hinterbaus soll seine extrem feine Abstimmbarkeit und die flexible Anpassung an verschiedenste Bike-Konzepte sein. Auf den ersten Blick erinnert die aufwendige Kinematik an einen klassischen Horstlink-Hinterbau mit einem im Rahmen stehenden Dämpfer. Allerdings ist die Kettenstrebe, anders als beim Viergelenker, nicht direkt über einen Lagerpunkt mit dem Hauptrahmen verbunden, sondern über einen kurzen Link. Dieser Link wird Switchlink genannt. Der Switchlink wiederum ist über einen weiteren Link (Timinglink) mit dem Rocker verbunden.

Durch diese wilde Verlinkung kann, ähnlich wie schon beim Switch-Infinity-Hinterbau, die Position des virtuellen Hinterbau-Drehpunkts in Abhängigkeit vom Federweg verschoben werden. Im ersten Bereich des Federwegs bewegt sich der Switchlink und somit auch der Hinterbau-Drehpunkt nach oben. Daraus resultieren ein erhöhter Antisquat und somit bessere Pedaliereigenschaften. Taucht man dann weiter in den Federweg ein, geht es für den Switchlink wieder nach unten, wodurch der Antisquat sinkt und so die Bahn für maximale Abfahrtsperformance frei macht.

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Im Sag-Bereich liegt der Antisquat bei hohen 120 %. Kombiniert wird dies mit einem niedrigen Antirise von 79 %, der für ein aktives Fahrwerk auf der Bremse sorgen soll. Die Progression des Hinterbaus kann sich der Käufer im Prinzip selbst aussuchen. Dank eines Flipchips mit drei Positionen an der unteren Dämpferaufnahme können 15 %, 20 % oder 25 % Progression eingestellt werden, ohne dass damit die übrigen Parameter der Kinematik beeinflusst werden.

Erwähnenswert ist zudem, dass Yeti allen verbauten Dämpfern einen speziell optimierten Custom-Tune verpasst, um das Maximum an Performance herauszuholen. Außerdem wird die Kinematik für jede Rahmengröße gesondert optimiert.



Die Hinterbauprogression kann über einen Flipchip an der Dämpferaufnahme angepasst werden.

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Die Hinterbauprogression kann über einen Flipchip an der Dämpferaufnahme angepasst werden.

Rahmenfeatures

Abgerundet wird das Ganze mit zahlreichen durchdachten Rahmenfeatures. Alle Züge werden intern durch einlaminierte Carbon-Röhrchen geführt, während ein besonders geräuschdämmender Kettenstrebenschutz die Kette im Zaum hält. Der obligatorische Unterrohrprotektor bietet Platz für einen AirTag – super praktisch, falls man sein Bike mal verlegt haben sollte. Ebenfalls neu bei Yeti ist der praktische Kofferraum inklusive Rahmentasche im Unterrohr. Wem dieser Stauraum noch nicht ausreicht, der kann die zweite Flaschenhalter-Aufnahme an der Unterseite des Oberrohrs für zusätzlichen Stauraum nutzen.



Ein geräuschdämmender Kettenstrebenschutz ist natürlich mit von der Partie.

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Ein geräuschdämmender Kettenstrebenschutz ist natürlich mit von der Partie.



Die Leitungen werden intern geführt.

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Die Leitungen werden intern geführt.



Auch ein Kofferraum ist vorhanden.

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Auch ein Kofferraum ist vorhanden.



Zusätzlich kann man auch noch Material an der Unterseite des Oberrohrs befestigen.

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Zusätzlich kann man auch noch Material an der Unterseite des Oberrohrs befestigen.

Spannend ist zudem, dass Yeti das MT nicht wie bislang üblich mit Highend-Turq-Carbon-Rahmen und mit einem etwas preiswerteren C-Carbon-Rahmen zum Kauf anbietet. Hier gibt’s nur noch die Highend-Variante.

Geometrie

Yeti bietet das neue MT in Rahmengrößen von S bis XL zum Kauf an. Die Reach-Spanne erstreckt sich dabei von 430 mm bis 505 mm. Mitwachsende Kettenstreben sorgen für die nötige Balance. Hier geht’s von 436 mm beim S-Rahmen bis hin zu 452 mm bei der XL‑Variante. Der Lenkwinkel liegt bei moderaten 64,5° während sich die Tretlagerhöhe bei 342 mm einpendelt. Abgerundet wird das Ganze von einem 77° steilen Sitzwinkel.

Rahmengröße

S

M

L

XL

Laufradgröße

29″

29″

29″

29″

Reach

430 mm

460 mm

480 mm

505 mm

Stack

617 mm

625 mm

635 mm

650 mm

STR

1,43

1,36

1,32

1,29

Lenkwinkel

64,5°

64,5°

64,5°

64,5°

Sitzwinkel, effektiv

77°

77°

77°

77°

Sitzwinkel, real

69,8°

70,5°

71,5°

72,6°

Oberrohr (horiz.)

572 mm

604 mm

627 mm

655 mm

Steuerrohr

91 mm

199 mm

111 mm

127 mm

Sitzrohr

375 mm

420 mm

430 mm

460 mm

Überstandshöhe

726 mm

733 mm

737 mm

739 mm

Kettenstreben

436 mm

440 mm

446 mm

452 mm

Radstand

1.194 mm

1.232 mm

1.263 mm

1.301 mm

Tretlagerhöhe

342 mm

342 mm

342 mm

342 mm

Einbauhöhe Gabel

576 mm

576 mm

576 mm

576 mm

Gabel-Offset

44 mm

44 mm

44 mm

44 mm

Federweg (hinten)

140 mm

140 mm

140 mm

140 mm

Federweg (vorn)

160 mm

160 mm

160 mm

160 mm

Geometrics:

Yeti MT (2027) Geometrie




Geometrie vergleichen mit…



Yeti hat dem MT eine harmonisch ausgewogene Geometrie verpasst.

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Yeti hat dem MT eine harmonisch ausgewogene Geometrie verpasst.

Ausstattung

Yeti bietet das neue MT in fünf Ausstattungsvarianten für Preise zwischen 7.200 € und 11.550 € zum Kauf an. Zusätzlich wird auch ein Rahmenkit zum Kauf angeboten. Dieses kostet 5.000 € und umfasst Rahmen, Fox Float X-Factory-Dämpfer, die Progressions-Flipchips und die Rahmentassche.

Alle Komplettbike-Varianten setzen auf den gleichen Carbon-Rahmen und Fahrwerke von Fox. Dazu gibt’s DT Swiss-Laufräder und Reifen von Schwalbe. Während das Gros der Modelle auf SRAM Transmission-Antriebe setzt, gibt es auch eine Variante mit Shimano XT Di2-Schaltung. Diese schlägt mit einem Preis von 8.900 € zu Buche. Neben der von uns getesteten schwarz-türkisen Farboption wird das MT auch in Gunmetal und in einem schicken Rotschwarz zum Kauf angeboten.

Wir haben die 9.900 € teure X0‑Variante getestet. Hier gibt’s neben einem Fox Factory-Fahrwerk und den DT Swiss-Laufrädern den namensgebenden SRAM X0-Antrieb, SRAM Maven Silver-Bremsen und eine Fox Transfer-Variostütze mit 210 mm Hub. Dazu gesellen sich Reifen von Schwalbe: Albert Ultra Soft an der Front, Romy Soft am Heck. Beides mit Trail Pro-Karkasse. Gewichtstechnisch liegt diese Ausstattungsvariante in Rahmengröße L bei 14,5 kg.

Federgabel Fox 36 Factory (160 mm)
Dämpfer Fox Float X Factory (140 mm)
Antrieb SRAM X0 Transmission
Bremsen SRAM Maven Silver
Laufräder DT Swiss XMC1700 Evo
Reifen Schwalbe Albert Trail Pro Ultra Soft / Schwalbe Romy Trail Pro Soft
Cockpit Yeti Carbon Bar (780 mm) / Burgtec Enduro MK4 (50 mm)
Sattelstütze Fox Transfer Performance (210 mm)

Komplette Ausstattung zum Ausklappen

ModellYeti MT XXYeti MT X0Yeti MT XT Di2Yeti MT X0/90Yeti MT 90

FedergabelFOX FACTORY 36 GRIP X2/160MMFOX FACTORY 36 GRIP X2/160MMFOX FACTORY 36 GRIP X2/160MMFOX FACTORY 36 GRIP X2/160MMFOX PERFORMANCE 36/160MM

DämpferFOX FACTORY FLOAT XFOX FACTORY FLOAT XFOX FACTORY FLOAT XFOX FACTORY FLOAT XFOX PERFORMANCE FLOAT X

LaufradsatzDT SWISS XMC1700 EVO 30MM DEG DFDT SWISS XMC1700 EVO 30MM DEG DFDT SWISS M1900 30MM LNDT SWISS M1900 30MM LNDT SWISS M1900 30MM LN

SchaltwerkSRAM XX AXSSRAM X0 AXSSHIMANO XT DI2 12SPSRAM 90SRAM 90

SchalthebelSRAM AXS POD CONTROLLERSRAM AXS POD CONTROLLERSHIMANO XT DI2SRAM 90SRAM 90

KurbelgarniturSRAM XX 30T 165MMSRAM X0 30T 165MMSHIMANO XT 30T 165MMSRAM X0 30T 165MMSRAM 90 30T 165MM

TretlagerSRAM DUB BSA 73SRAM DUB BSA 73SHIMANO XT BB 73SRAM DUB BSA 73SRAM DUB BSA 73

KassetteSRAM XX 10-52SRAM X0 10-52SHIMANO XT 10-51SRAM X0 10-52SRAM 90 10-52

KetteSRAM XXSRAM X0SHIMANO XTSRAM X0SRAM GX

BremsenSRAM MAVEN ULTIMATESRAM MAVEN SILVERSHIMANO XT 4 PISTONSRAM MAVEN SILVERSRAM MAVEN BASE

BremsscheibenSRAM HS2 200/180SRAM HS2 200/180SHIMANO FREEZA 203/180SRAM HS2 200/180SRAM CENTERLINE 200/180

VariostützeSRAM REVERB AXS / SM:150MM, MD: 180MM,
LG-XL: 200MMFOX TRANSFER 31.6MM / SM: 150MM, MD: 180MM,
LG-XL: 210MMCRANK BROTHERS HIGHLINE/ SM: 150MM,
MD: 170MM, LG-XL: 200MMCRANK BROTHERS HIGHLINE/ SM: 150MM,
MD: 170MM, LG-XL: 200MMCRANK BROTHERS HIGHLINE/ SM: 150MM,
MD: 170MM, LG-XL: 200MM

Reifen (vorn)SCHWALBE ALBERT TRAIL PRO 2.5 RADIAL ULTRA SOFTSCHWALBE ALBERT TRAIL PRO 2.5 RADIAL ULTRA SOFTSCHWALBE ALBERT TRAIL PRO 2.5 RADIAL ULTRA SOFTSCHWALBE ALBERT TRAIL PRO 2.5 RADIAL ULTRA SOFTSCHWALBE ALBERT TRAIL PRO 2.5 RADIAL ULTRA SOFT

Reifen (hinten)SCHWALBE ROMY TRAIL PRO 2.5 RADIAL SOFTSCHWALBE ROMY TRAIL PRO 2.5 RADIAL SOFTSCHWALBE ROMY TRAIL PRO 2.5 RADIAL SOFTSCHWALBE ROMY TRAIL PRO 2.5 RADIAL SOFTSCHWALBE ROMY TRAIL PRO 2.5 RADIAL SOFT

SteuersatzCANE CREEK 40CANE CREEK 40CANE CREEK 40CANE CREEK 40CANE CREEK 40

LenkerYETI CARBON 35X780MM 35MM RISEYETI CARBON 35X780MM 35MM RISEYETI CARBON 35X780MM 35MM RISEYETI CARBON 35X780MM 35MM RISEBURGTEC RIDE WIDE ALLOY ENDURO
35X780MM 30MM RISE

VorbauBURGTEC ENDURO MK4 35X50MMBURGTEC ENDURO MK4 35X50MMBURGTEC ENDURO MK4 35X50MMBURGTEC ENDURO MK4 35X50MMBURGTEC ENDURO MK4 35X50MM

GriffeODI REFLEXODI REFLEXODI REFLEXODI REFLEXODI REFLEX

SattelWTB SOLANO SL TITANIUMWTB SOLANO CHROMOLYWTB SOLANO CHROMOLYWTB SOLANO CHROMOLYWTB SOLANO CHROMOLY

Gewicht14,35 kg14,48 kg15,66 kg14,7 kg14,85 kg

Preis (UVP)11.500,00 €9.900,00 €8.900,00 €8.200,00 €7.200,00 €



Yeti MT XX

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Yeti MT XX – 11.500 €



Yeti MT X0

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Yeti MT X0 – 9.900 €



Yeti MT XT Di2

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Yeti MT XT Di2 – 8.900 €



Yeti MT X0/90

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Yeti MT X0/90 – 8.200 €



Yeti MT 90

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Yeti MT 90 – 7.200 €



Yeti MT Frameset

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Yeti MT Frameset – 5.000 €



An der Front unseres Testbikes arbeitete eine Fox 36-Federgabel mit 160 mm Federweg.

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An der Front unseres Testbikes arbeitete eine Fox 36-Federgabel mit 160 mm Federweg.



Das Sechsgelenker-Heck wird von einem Fox Float X-Dämpfer kontrolliert.

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Das Sechsgelenker-Heck wird von einem Fox Float X-Dämpfer kontrolliert.



Bei der Variostütze ist die goldene Farbe leider ausgegangen.

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Bei der Variostütze ist die goldene Farbe leider ausgegangen.



SRAM Maven-Bremsen sorgen für eine brachiale Verzögerungspower.

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SRAM Maven-Bremsen sorgen für eine brachiale Verzögerungspower.



Auch der Antrieb stammt aus dem Hause SRAM.

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Auch der Antrieb stammt aus dem Hause SRAM.



Die DT Swiss-Laufräder werden mit Schwalbe-Reifen kombiniert.

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Die DT Swiss-Laufräder werden mit Schwalbe-Reifen kombiniert.

Auf dem Trail

Nachdem wir bereits das kürzlich neu vorgestellte Enduro Bike Yeti LT testen konnten, waren wir umso gespannter, wie sich dessen kleinerer Allmountain-Bruder – das Yeti MT – auf dem Trail schlagen würde. Genau wie das LT wurde auch das MT auf einigen Ausfahrten auf unseren Hometrails im Taunus getestet. Los geht’s wie immer mit dem Uphill. Hier konnte bereits das LT einige Lorbeeren einheimsen und auch das MT steht diesem keinesfalls nach. Der Sechsgelenker-Hinterbau zeigt sich extrem antriebsneutral und wippt auch in der offenen Lockout-Position praktisch nicht. Selbst im Wiegetritt präsentiert sich das Yeti MT angenehm effizient. Zusammen mit der angenehmen, eher aufrechten Sitzposition sorgt dies für eine ausgezeichnete Uphill-Performance. Ein Votum, das auch auf technischen Trail Uphills bestehen bleibt.



Bergauf macht das Yeti MT eine hervorragende Figur und punktet mit seinem antriebsneutralen Hinterbau und der angenehmen Sitzposition.

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Bergauf macht das Yeti MT eine hervorragende Figur und punktet mit seinem antriebsneutralen Hinterbau und der angenehmen Sitzposition.

Bergab präsentiert sich das Yeti MT sehr intuitiv. Eine Umstellungs- oder Eingewöhnungszeit benötigte keiner unserer Tester. Das Trail Bike fährt sich ausgesprochen harmonisch, gutmütig und ausbalanciert. Im Gegensatz zum größeren Enduro-Bruder fällt die Geometrie erfreulicherweise etwas kompakter aus. Dennoch hat Yeti es geschafft, eine ausgewogene Gewichtsverteilung auf die Räder zu bringen. Diese Balance macht sich vor allem in offenen Kurven, aber allgemein in nahezu jeder Fahrsituation positiv bemerkbar.



Das Yeti MT punktet mit seiner gelungenen Gewichtsverteilung und fährt sich sehr ausbalanciert.

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Das Yeti MT punktet mit seiner gelungenen Gewichtsverteilung und fährt sich sehr ausbalanciert.

Zudem sorgt die nicht allzu lange Geometrie dafür, dass sich das MT mühelos und ohne viel Kraftaufwand manövrieren lässt. Kleines Wurzel-Gap – kein Problem. Plötzlich geht’s unerwartet haarscharf linksrum – das Yeti kratzt die enge Kurve problemlos. Dies sorgt nicht nur dafür, dass man blitzschnell auf Unerwartetes reagieren kann, sondern macht vor allem richtig viel Spaß.

Weiter gefüttert wird dieser Fahrspaß von der ausgezeichneten Hinterbau-Performance. Das Heck des Yeti MT spricht feinfühlig an und sorgt mit einem angenehmen Pop für die nötige Fahrdynamik. Dabei präsentiert sich die sonst angenehm satte Federung unter Fahrerinput mit einem schönen Gegenhalt und unterstützt Zwischensprints mit jeder Menge Effizienz.

Dadurch begeistert das Yeti MT mit einem hervorragenden Mix aus Agilität und Laufruhe. Denn auch ruppigere Sektionen oder steilere Trails bringen das Bike nicht aus der Ruhe. Dies alles macht das Yeti MT zu einem ausgezeichneten Alleskönner in der Trail-Kategorie. Hier hat man sowohl auf Flowtrails als auch auf anspruchsvollen Enduro-Strecken richtig viel Spaß und man kann es vor allem ordentlich stehen lassen.



Auch im rupppigen Terrain kann das Yeti MT überzeugen.

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Auch im rupppigen Terrain kann das Yeti MT überzeugen.

Nicht ganz zum sonst hochwertigen Bild des MTs passte, dass der Hinterbau zu Testbeginn unangenehm knarzte. Etwas Schmiermittel am Bolzen des Hauptlagers brachte allerdings effektiv und schnell Abhilfe.

Fazit – Yeti MT

Das neue Yeti MT präsentiert sich als Alleskönner, wie er im Buche steht. Das Carbon Trail Bike überzeugt mit einem antriebsneutralen und sehr performanten Hinterbau, der ausgewogenen Geometrie und einem sehr spaßigen Fahrverhalten. Egal ob ausgedehnte Tagestouren, Flowtrail-Spaß oder ruppiges Enduro-Geschepper – das Yeti MT macht überall eine hervorragende Figur. Yeti-typisch hängt leider aber auch ein ordentliches Preisschild am Lenker.

Wie gefällt dir das neue Yeti MT?

Testablauf

Wir hatten die Möglichkeit, das neue Yeti MT für einige Ausfahrten auf unseren Hometrails im Taunus zu testen. Die Höhenmeter wurden dabei aus eigener Kraft zurückgelegt.

Hier haben wir das Yeti MT getestet

Taunus, Hessen Naturbelassene Trails in tiefem Nadelboden mit zahlreichen Wurzeln und Steinen.

Tester-Profil: Arne Koop

67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm

Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch liebend gern aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.

Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trail, Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
moderater Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Tester-Profil: Moritz Zimmermann

61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm

Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.

Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel