Es hagelt «halbe Golfbälle» – und plötzlich sitzt Rad-Star Pogacar in der Hotellobby

In den Pyrenäen zwingt ein Unwetter das Peloton in die Knie. Die Radprofis finden einen Unterschlupf – und sorgen im Netz für Belustigung.

Publiziert heute um 14:12 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred Fahrer der Vuelta a España warten in einem Hotel nahe Font-Romeu, nachdem Etappe 3 wegen eines Hagelsturms abgebrochen wurde.

Sie schafften es nicht ins Ziel: Die 3. Vuelta-Etappe endete für viele Fahrer in einem Hotel nahe Font-Romeu.

Foto: Javier Lizón (Imago/Agencia EFE)

Am Montagnachmittag ist auf einmal Schluss, die Veranstalter der Vuelta brechen die dritte Etappe ab. Sie sehen die Sicherheit der Fahrer nicht mehr gewährleistet. Aus gutem Grund: Auf dem Weg ins französische Font-Romeu werden die Athleten von einem Unwetter der heftigeren Sorte heimgesucht.

Angeführt von Leader Tadej Pogacar suchen die Fahrer Schutz vor dem enormen Regen – und insbesondere vor den herunterprasselnden Hagelkörnern, die sich anfühlen, «als würde man von einem halben Golfball getroffen werden», so ein involvierter, britischer TV-Kommentator.

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Nachdem Pogacar seinen Verfolgern die Flucht vor dem Unwetter angezeigt hat, findet das Feld 15 Kilometer vor dem Etappenziel Unterschlupf in einem Hotel. Und so mischen sich die Radstars unter die Hotelgäste, die wohl grösstenteils wegen der Vuelta angereist sind. Die unterkühlten Sportler werden sofort mit Decken, warmen Getränken und Handtüchern versorgt.

Fahrer der Vuelta a España suchen in einem Hotel Schutz vor Hagel, der die 3. Etappe von Gruissan nach Font-Romeu abbrach.

Die Radprofis machen es sich auf der Hotel-Treppe (mehr oder weniger) bequem.

Foto: Javier Lizón (Imago/Agencia EFE)

Scheinbar gefällt allen Beteiligten der ungeplante Aufenthalt im Igesa Village Club Mont-Louis Les Sorbiers, wie die Unterkunft heisst. Diese wird nämlich in der Folge von Hunderten Bewertungen überhäuft, die meisten mit fünf Sternen.

«Sehr gut darin, grosse Gruppen von Radfahrern spontan willkommen zu heissen», schreibt ein Gast. Ein anderer hebt die «grossartige Gastfreundschaft» hervor und scherzt, dass es jedoch ein «ernsthaftes Problem mit Radfahrern» gebe.

Ein Rezensent schreibt, es scheine, dass das Hotel vor allem von Velosportlern bevorzugt werde: «Ich sah gestern ziemlich viele in der Hotellobby.» Und zum Vuelta-Führenden Pogacar: «Ach ja, der Blonde in Rot war mir übrigens sympathisch.»

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