Die Kantonspolizei Bern hat vergangene Woche auf den Autobahnen eine Schwerpunktaktion gegen zu dichtes Auffahren durchgeführt. Insgesamt wurden 55 Personen wegen eines oder mehrerer Verkehrsdelikte angezeigt. Das teilt die Polizei in einer Medienmitteilung mit.
Die Verkehrskontrollen fanden im gesamten Kantonsgebiet statt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich insbesondere auf Autofahrerinnen und Autofahrer, die den vorgeschriebenen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht einhielten. Bei der Aktion wurden 29 Personen wegen Nichteinhaltens der Abstandsregeln angezeigt. Vier weitere waren zu schnell unterwegs. In acht Fällen wurden Lenkerinnen und Lenker unter anderem durch die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt abgelenkt. Zudem überfuhren sechs Autofahrende Sicherheitslinien oder Sperrflächen. Zweimal stellte die Polizei verbotenes Rechtsüberholen oder einen unvorsichtigen Fahrstreifenwechsel fest. Darüber hinaus wurden weitere Verstösse gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt, unter anderem wegen zu späten Einspurens oder im Zusammenhang mit der Betriebssicherheit eines Fahrzeugs. In einem Fall stellte die Kantonspolizei Bern ein Fahrzeug sicher.