08:45 UhrRauchendes Kleinflugzeug sinkt an Fallschirm zu Boden
In Brasilien bemerkt der Pilot eines Kleinflugzeugs wohl einen technischen Fehler, die Maschine zieht dichten Rauch hinter sich her. An einem Notfallschirm sinkt die Cirrus SR 22 zu Boden. Augenzeugen filmen das waghalsige Manöver der Notlandung. In einem Waldgebiet brennt das Flugzeug vollständig aus.
08:22 Uhr15 Babys tot – verheerendes Feuer in Entbindungsstation in Pakistan
Erschütternde Nachricht aus Pakistan: Bei einem Feuer in einer Entbindungsstation in der Hauptstadt Islamabad sind 15 Babys gestorben. Ursache sei die Fehlfunktion einer Klimaanlage in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) gewesen, teilten örtliche Rettungskräfte mit. Lediglich eines der Neugeborenen der Station sei gerettet worden, hieß es weiter. Das Feuer sei nun unter Kontrolle. Die Entbindungsstation ist Teil der gynäkologischen Klinik des Pakistan Institute of Medical Sciences (Pims), einem staatlichen Krankenhaus. Fernsehbilder des Senders Geo News zeigten Rauchbildung und Arbeiten der Feuerwehrkräfte vor Ort. Nach Angaben des Senders wird eine Untersuchung zu den weiteren Ursachen der Tragödie eingeleitet.
Staatliche Krankenhäuser wie das Pims sind wegen niedrigerer Standards in Pakistan unbeliebt. Wer es sich leisten kann, sucht für eine bessere Versorgung Privatkliniken auf. (Foto: REUTERS)
07:47 UhrAcht Todesopfer: Gewaltverbrechen erschüttert Montana
Die erheblichen Brandschäden erschweren den Einsatzkräften ihre Arbeit. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Bei einem Gewaltverbrechen im Nordwesten der USA sind mehrere Menschen getötet worden. Die örtliche Polizei sprach von acht Todesopfern in einem Wohnhaus im Bundesstaat Montana, darunter vier Minderjährige. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Täter seine Opfer umgebracht, das Haus in Brand gesetzt und sich dann selbst tödliche Schusswunden zugefügt. Hintergrund des Vorfalls sei mutmaßlich eine familiäre Auseinandersetzung gewesen.
Die Tat ereignete sich den Angaben zufolge am Sonntagabend (Ortszeit) in der Stadt Billings, die am Yellowstone River liegt. Nach mehreren Notrufen, während derer Schüsse zu hören waren, fuhren die Einsatzkräfte zu dem brennenden Anwesen. Als sie dort eintrafen, nahmen sie den schwer verletzten Tatverdächtigen laut Polizeiangaben fest und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er schließlich starb. US-Medienberichte, wonach Täter und Opfer sich kannten oder gar miteinander verwandt waren, bestätigten die Ermittler zunächst nicht. Die sterblichen Überreste der Opfer müssten noch aus dem abgebrannten Haus geborgen werden, erklärte die Polizei am Dienstag. Wegen der schweren Brandschäden kämen die Einsatzkräfte nur langsam voran.
07:11 UhrJapaner versetzen 400-Tonnen-Burgturm nur mit Muskelkraft
Hier mit anzupacken, ist für viele Ehrensache: Die Burg Hirosaki gilt in Japan als bedeutendes Kulturgut. Weil ihr Fundament repariert werden musste, wurde der Burgturm bereits 2015 versetzt. Nun soll er an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren – und zahlreiche Helfer wollen dabei tatkräftig mitwirken.
06:54 UhrDas wird heute wichtig
Guten Morgen,
wie geht es weiter mit den Standorten des deutschen Autobauers Volkswagen? Nach dem Auftakt in Wolfsburg reist VW-Chef Oliver Blume heute nach Emden und Zwickau, wo in den Werken außerordentliche Betriebsversammlungen einberufen wurden. Dabei soll die VW-Führung der Belegschaft Rede und Antwort zu ankündigten Sparmaßnahmen stehen. Die Produktionen in Ostfriesland und Sachsen stehen seit der Ankündigung weiterer Sparvorhaben Fokus.
Sie gehören nach Angaben der VW-Führung neben dem Werk für VW-Nutzfahrzeuge in Hannover und dem Audi-Werk in Neckersulm zu den Standorten, für die es noch keine wettbewerbsfähige Nutzung für die 2030er-Jahre gibt. «Das heißt aber nicht, dass Werksschließungen beschlossen sind», betonte Blume zuletzt immer wieder. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen. In Emden und Zwickau hatte VW in den vergangenen Jahren viel Geld in den Umstieg auf Elektromobilität investiert.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Mit Beratungen über die Hitzewelle und Dürre dieses Sommers wird die Bundesregierung heute ihre Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg abschließen. Es soll zunächst die Lage analysiert werden, Beschlüsse sollen erst in späteren Kabinettssitzungen folgen. Mittags werden Bundeskanzler Friedrich Merz, Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil und Innenminister Alexander Dobrindt über die Ergebnisse der Klausur informieren.
Der Verband Bitkom stellt heute gemeinsam mit dem Verfassungsschutz den sogenannten Wirtschaftsschutzbericht 2026 vor.
Darf ein Likör ohne Ei auch «Likör ohne Ei» heißen? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute (10 Uhr) das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in einer Berufungsverhandlung.
Die weltgrößte Computerspiele-Messe Gamescom beginnt mit einem Aussteller-Rekord. Wie die Veranstalter mitteilten, präsentieren sich deutlich mehr als 1600 Firmen, Verbände und andere Organisationen den Besucherinnen und Besuchern.
Die Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treffen in der MDR-Wahlarena um 20.15 Uhr in Magdeburg aufeinander.
Das Pestel-Institut und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) stellen in Berlin um 10.30 Uhr den «Bau-Monitor 2026» zum Bau- und Wohnungsmarkt (mit Länder-Zahlen) vor.
In Hamburg wird der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung fortgesetzt (9.30 Uhr).
Das Verfahren gegen eine Angeklagte wegen Mordes im Fall Fabian wird in Rostock fortgesetzt (9.30 Uhr).
Die Frauen vom VfL Wolfsburg treffen in der Qualifikation zur Champions League um 18 Uhr zu Hause auf Inter Mailand, während Eintracht Frankfurt das Team von Paris St. Germain empfängt.
In der EM der Frauen im Volleyball in Istanbul trifft das deutsche Team auf den Gastgeber aus der Türkei.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner und bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
06:22 UhrGroßes Geschäft im Freibad: Ekelhafter Trend in EU-Land
Bitte nicht nachmachen: In Spanien sorgt ein widerlicher und gesundheitsschädlicher Trend für Ekel, Ärger und erhebliche Schäden in Freibädern. Beim sogenannten «reto marrón», der «braunen Herausforderung», verrichten vor allem Kinder und Jugendliche absichtlich ihr großes Geschäft in Schwimmbecken, um dann Videos des anschließenden Tumults, der anrückenden Polizei und der Räumung des Freibads in Hoffnung auf viele Likes in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
Obwohl die Bußgelder bis zu 20.000 Euro betragen können plus hoher Schadensersatzforderungen und jahrelanger Hausverbote, berichten spanische Medien fast täglich über neue Fälle. Eine zentrale Erfassung der Vorfälle in den meist kommunalen Bädern gibt es nicht, aber im vergangenen Jahr sollen es rund 300 gewesen sein, in diesem Jahr bisher schon «Hunderte», wie der Sender Cadena Ser berichtete. Die Täter auf «frischer Tat» zu erwischen, ist jedoch schwierig. Manche brächten die Fäkalien sogar in Plastiktüten mit, die sie in der Badehose versteckten und dann im Wasser entleerten, berichtete etwa die Zeitung «La Razón».
05:57 UhrSchwester von totem Senator Graham tritt bei US-Kongresswahl an
Mit dem Segen Donald Trumps und nun auch den nötigen Stimmen tritt die Schwester des im Juli gestorbenen US-Senators Lindsey Graham an dessen Stelle bei der Wahl im November als Kandidatin für die Republikaner an. Wie US-Medien übereinstimmend berichteten, setzte sich Darline Graham Nordone in der parteiinternen Stichwahl im Bundesstaat South Carolina gegen Ralph Norman durch. Damit wird sich die 62-Jährige bei der Wahl am 3. November für die Republikaner um einen Sitz im Senat in Washington bemühen. Ihre Kandidatur ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie vor dem Tod ihres Bruders nicht politisch in Erscheinung getreten war. Graham Nordone dankte ihren Unterstützern am Dienstagabend (Ortszeit) und sagte, ihr Bruder gucke aus dem Himmel herab und sei sehr stolz. Sie vermisse ihren Bruder Lindsey jeden Tag. Sie dankte auch Trump für seine Unterstützung. Der Sieg wäre ohne ihn nicht möglich gewesen, sagte sie.
Der einflussreiche Senator Lindsey Graham, ein enger Verbündeter Trumps, war im Juli im Alter von 71 Jahren überraschend an den Folgen einer Gefäßerkrankung gestorben. Er war als republikanischer Kandidat für die Zwischenwahlen – die «Midterms» – bereits gesetzt gewesen. Nach seinem Tod wurde eine weitere Vorwahl nötig. Der Gouverneur des Bundesstaats South Carolina, Henry McMaster, beauftragte Graham Nordone nach dem Tod ihres Bruders, dessen Amtsgeschäfte für den Rest der Legislaturperiode zu übernehmen. Später kündigte die politische Novizin an, sich bei der Wahl um den Sitz im Senat bewerben zu wollen.
Darline Graham Nordone schickt sich an, in die Fußstapfen ihres berühmten Bruders zu treten. (Foto: REUTERS)
05:45 UhrSchlagzeilen aus der Nacht