Der Kabarettist Torsten Sträter (59) hat im Podcast „Silvia am Sonntag“ offen über seinen Gewichtsverlust der vergangenen Monate gesprochen. „Mittlerweile wiege ich 25 Kilo weniger und bin gerade dabei, wieder zuzunehmen“, sagte er. Bei einer Körpergröße von 1,80 Metern bringe er derzeit „gerade 78 Kilo“ auf die Waage – nach eigener Einschätzung zu wenig: „Das ist wirklich zu wenig. Das siehst du auch im Gesicht und so.“ Er strebe an, wieder ein Gewicht von rund 85 Kilogramm zu erreichen.
Diabetes-Diagnose während der Krebsbehandlung
Auslöser für den drastischen Gewichtsverlust war laut Sträter eine Diabetes-Diagnose, die während seiner Krebsbehandlung gestellt wurde. Nachdem er daraufhin Zucker konsequent aus seiner Ernährung gestrichen hatte, habe er „unverhältnismäßig viel abgenommen“, berichtete er bereits zuvor im „1Live Comedy-Talk“ mit Felix Lobrecht. Zuvor habe er sich vor allem von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln wie Weingummi, Kuchen und Currywurst ernährt; mit deren Wegfall sei ihm kaum noch kalorienreiche Nahrung geblieben.
Im aktuellen Podcast-Gespräch äußerte Sträter zudem den Verdacht, sich durch die strikte Ernährungsumstellung „eine leichte Essstörung eingefangen“ zu haben. Positiv sei immerhin, dass sich sein Diabetes durch den Verzicht auf Zucker deutlich gebessert habe.
Vom Tumor zurück auf die Bühne
Torsten Sträter, geboren 1966 in Dortmund, zählt zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands und wurde 2024 mit dem Deutschen Comedypreis für sein Live-Programm ausgezeichnet. Im April hatte er öffentlich gemacht, an einem Tumor erkrankt zu sein: „Dummerweise ist es ein Tumor“, teilte er damals mit. Wegen der Erkrankung musste er zahlreiche Bühnenauftritte absagen. Bereits im Mai kehrte er auf die Bühne zurück, im Juli berichtete er im „1Live Comedy-Talk“, sich auf dem Weg der Besserung zu befinden.
Rückblick: „Luxusprobleme“ von früher
Rückblickend ordnet Sträter frühere Sorgen um sein Gewicht heute anders ein. Früher habe er sich etwa darüber geärgert, wenn ihm ein teures Jackett nicht passte – aus heutiger Sicht seien das „Luxusprobleme“ gewesen.