Befristetes Fischereiverbot | 26. August 2026

Nach der extremen Trockenheit im Sommer zieht der Kanton Bern die Notbremse: In mehreren Flüssen und Bächen wird die Angelfischerei vom 29. August bis Ende September verboten.

Ein gemütlicher Angelausflug? Im Kanton Bern ist das im kommenden Monat nicht mehr überall möglich.

Ein gemütlicher Angelausflug? Im Kanton Bern ist das im kommenden Monat nicht mehr überall möglich.Foto: Keystone

Nach der extremen Trockenheit und Hitze im Sommer 2026 erlässt der Kanton Bern ein befristetes Fischereiverbot für die Emme, Ilfis, den Lombach, die Gürbe oberhalb der Lohnstorfbrücke und das Schwarzwasser. Die Angelfischerei ist in den betroffenen Patentstrecken vom 29. August bis und mit 30. September verboten.

Die Trockenheit hat die Lebensräume der Bachforellen und Groppen stark beeinträchtigt. Mehr als 100’000 Fische mussten vor dem Trockenfallen gerettet und umgesiedelt werden. Viele Fische haben die extremen Bedingungen nicht überlebt. In den verbliebenen Gewässerabschnitten befinden sich teilweise viele gerettete Fische auf engem Raum.

Das Fischereiinspektorat will verhindern, dass diese lokal konzentrierten Bestände befischt und weiter geschwächt werden. Die Fische sollen sich mit zunehmenden Wasserständen wieder verteilen und sich in der kommenden Laichsaison fortpflanzen können. Das Verbot schafft dafür eine klare und für alle verbindliche Regelung.