„The Last of Us“ geht schon in die dritte Runde. Doch die neue Staffel bringt einige Änderungen mit sich.
Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere
redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für dich bleibt dabei
unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein Symbol
gekennzeichnet. Mehr erfahren.
Spätestens mit „The Last of Us“ zeigte uns HBO: Videospieladaptionen können wirklich gut sein. Die zweite Staffel konnte an den Erfolg der ersten anknüpfen – und doch spalteten die Folgen die Fangemeinde. Der Grund: Abby Anderson.
Der Charakter, gespielt von Kaitlyn Dever, ist nämlich für den bisher größten Plot Twist der Serie verantwortlich: den Tod von Hauptcharakter Joel Miller, gespielt von Hollywood-Star Pedro Pascal. Während Fans des Videospiels schon wussten, was sie erwarten würde, waren Serien-Only-Zuschauer*innen mehr als schockiert über Abbys brutalen Mord an Joel.
Die restliche zweite Staffel konzentrierte sich nach diesem einschneidenden Ereignis auf Ellies (Bella Ramsey) Rachefeldzug gegen Abby. Im Laufe der Folgen wird allerdings klar, dass sich Ellie und Abby gar nicht so ungleich sind, wie man denkt. Und die dritte Staffel der erfolgreichen Videospiel-Adaption wird Abby dem Publikum noch näherbringen.
Staffel 3 von „The Last of Us“ wird zum Kriegsdrama
Auch, wenn sich Fans noch gedulden müssen, bis sie neue Folgen rund um das Survival-Drama „The Last of Us“ bekommen, steht jetzt schon fest: Die nächste Staffel wird aus Abbys Perspektive erzählt. Denn sie hat, genauso wie die anderen Charaktere der Serie, mit zahlreichen Traumata inmitten einer postapokalyptischen Welt zu kämpfen.
Und genau das bedingt auch einen Genre-Wechsel. Die dritte Staffel von „The Last of Us“ präsentiert sich weniger als Survival-Dystopian-Thriller, sondern vielmehr als Kriegsdrama voller Gewalt und ethischer Dilemmata.
Dazu trägt auch der Handlungsstrang rund um die fundamentalistische Religionsgemeinschaft der Seraphiten (oft auch „Scars“ oder „Narben“ genannt) bei, die im Kampf mit der Militärdiktatur stehen, der auch Abby angehört.
Mehr Infos, was euch in Staffel 3 erwartet, findet ihr im folgenden Video:
Extra Security-Maßnahmen für Abby-Schauspielerin
Wie tief die Serie in Abbys Vergangenheit und in ihre aktuelle Situation hineingeht, steht noch in den Sternen. Klar ist allerdings, dass die Figur der Abby im „The Last of Us“-Fandom alles andere als gut dasteht – vor allem, wenn man einen Blick in die Videospiel-Vergangenheit wirft.
Als „The Last of Us Part II“ im Jahr 2020 auf den Markt kam, gingen die Gamer*innen nach dem Tod von Joel regelrecht auf die Barrikaden. Die Situation eskalierte so sehr, dass Abby-Synchronsprecherin und Motion-Capture-Schauspielerin Laura Bailey online mit Morddrohungen überschüttet wurde, die sich auch auf ihre Familie ausweiteten.
Um Abby-Schauspielerin Kaitlyn Dever zu schützen, wurde das Sicherheitsmaß für ihre Person schon vor dem offiziellen Staffel-Start ungemein erhöht. Dever war sich derweil sehr wohl bewusst, in welche Fußstapfen sie mit ihrer Rolle als Abby trat. Laut NME war es für sie definitiv auch schwierig, die Social-Media-Kommentare auszublenden.
Wichtig war für sie allerdings vor allem, der Figur sowie der Videospielvorlage mit ihrer Serien-Darbietung gerecht zu werden.