Teaserbild-Quelle: ChatGPT/mai
Der Abbruch der drei kurzzeitig besetzten und anschliessend geräumten Gebäude auf dem Basler Klybeckareal ist im Kantonsblatt vom Mittwoch publiziert worden. Die Swiss Life will die ehemaligen Industriegebäude K102, K104 und K106 abreissen und Neubauten erstellen.
Für den Rückbau von K106 stellt Swiss Life auch ein Fällgesuch für drei Bäume. Wie es in der Planauflage heisst, plant die Eigentümerin auf dem Areal eine temporäre Begrünung mit Blumenwiesen, Hecken und Jungbäumen in Töpfen.
Zudem sind in den Gebäuden Schadstoffe festgestellt worden: Ein Gutachten stuft die Bauten K102 und K104 als asbesthaltig ein. Fachpersonen wiesen im Bau 102 zudem krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Polychlorierte Biphenyle (PCB) nach, wie es weiter im Bericht bei der Planauflage heisst. Alle Schadstoffe müssen vor dem Abbruch fachgerecht entfernt werden.
Ein 30 Hektar grosses neues Stadtquartier
Eine Gruppe besetzte Ende Mai unter dem Namen «Zack» die drei Gebäude auf dem Klybeckareal, anfang Juni räumte es die Polizei. Damals war das Abbruchgesuch von Swiss Life längst bekannt und eingereicht, aber noch nicht publiziert. Nach Ablauf eines entsprechenden Vertrags waren die Zwischennutzungen, unter anderem der Club Humbug, Ende 2025 beendet.
Nebst den drei zeitweise besetzten Bauten wird Swiss Life gemäss Kantonsblatt auch das kleinere K101 an der Klybeckstrasse abreissen. Mit dem Transformationsprojekt «Klybeck plus» wollen die Grundeigentümer Swiss Life und Rhystadt ein 30 Hektar grosses Stadtquartier auf den ehemaligen Klybeck-Industrieparzellen schaffen. Vorgesehen sind Wohnungen für 8500 Menschen und Raum für 7500 Arbeitsplätze. (sda/mai)