Stober fürchtet jedoch, Deutschland könne in Wien erneut in eine bekannte Falle tappen. Er glaube, «dass wir mit Sarah Engels so ein bisschen in diese Lord-Of-The-Lost-Falle tappen, dass wir wieder das Argument haben: ‚Ja, aber das hat Deutschland doch noch nie zum ESC geschickt‘, was stimmt. Aber international gab es das halt doch schon ein bisschen häufiger. Und vielleicht auch ein bisschen frischer.» Die Glamrock-Band Lord Of The Lost hatte 2023 für Deutschland den letzten Platz belegt.
Auch Mohr erklärte in dem Podcast, man habe Vergleichbares «oft schon besser» gesehen. Deutschland komme damit «vielleicht auch tatsächlich einige Jahre zu spät. Vor 20 Jahren hätte ich mich darüber sehr gefreut.» Ob sich die Skepsis der Experten bewahrheitet, wird sich im Mai zeigen. Fest steht: Vorschusslorbeeren aus der ESC-Fachwelt gibt es für Sarah Engels derzeit nicht.