Die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ ist beim Deutschen Fernsehpreis 2026 gleich zweimal nominiert. Zwei Tänzerinnen und ein Kollege werden geehrt, doch die Nominierung ist keine individuelle Auszeichnung. Die drei Publikumslieblinge stehen stellvertretend für „das Ensemble der Tänzer:innen“, wie der Deutsche Fernsehpreis auf seiner Webseite selbst schreibt. Doch auch an anderer Stelle im „Let’s Dance“-Kosmos gibt es Grund zu jubeln.
Diese Let’s-Dance-Tänzer sind nominiert
In der Kategorie „Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung“ des Deutschen Fernsehpreises sind folgende „Let’s Dance“-Profis nominiert:
Jedoch stellvertretend für das gesamte Ensemble der Profitänzerinnen und Profitänzer von „Let’s Dance“.
Die RTL-Show hat die Möglichkeit, groß abzusahnen. Eine weitere Nominierung gibt es in der Kategorie „Beste Ausstattung Unterhaltung“.
Katia Convents ist für das Kostüm nominiert, Paola von Griesheim für die Requisite. Die Show tritt damit nicht in der Kategorie „Beste Unterhaltung Show“ an, sondern wird für Menschen und Gewerke gewürdigt, die den TV-Abend auf dem Parkett und dahinter möglich machen.
Evgeny Vinokurov: „Diese Nominierung gehört uns allen“
Vinokurov, der Anna-Carina Woitschack in diesem Jahr zum „Dancing Star“ coachte, reagierte auf Instagram sichtlich bewegt auf die Nachricht. „Crazy, Leute … Ich musste das selbst erstmal realisieren“, schreibt der Profitänzer dort. Die Nominierung bedeute ihm unglaublich viel, fühle sich für ihn aber nicht wie eine Auszeichnung für drei einzelne Menschen an: „Sie gehört uns allen.“
Vinokurov zählt anschließend auf, wer hinter „Let’s Dance“ steht: die Tänzerinnen und Tänzer, die Prominenten, die Produktion, RTL, Redaktion, Kameras, Licht, Ton, Kostüm, Maske und Musik. „Wir alle zusammen sind Let’s Dance“, schreibt er.
Damit trifft der Profitänzer einen Punkt, der in der fertigen Sendung leicht unsichtbar bleibt. Zwar ist immer wieder von der „Let’s Dance“-Familie die Rede, für die Zuschauer bleiben neben den Promis allerdings vor allem die Tanzprofis präsent. Hinter den wenigen Minuten eines Tanzes am Freitagabend steht aber eine regelrechte Armada an Beteiligten. Bis dieser Moment auf dem Bildschirm entsteht, arbeiten jedoch zahlreiche Menschen an Choreografie, Musik, Licht, Kamera, Styling, Requisite und Ablauf.
So reagieren die Kollegen auf die Nominierung
Auch in den Kommentaren unter Vinokurovs Beitrag steht weniger ein einzelner Star als das Ensemble im Mittelpunkt. Etliche Kollegen bezeichnen die Nominierung als verdient und schreiben, sie seien stolz auf die drei Tänzer und die gesamte „Let’s-Dance“-Familie.
„Wer weiß wie wann was war?“ kämpft gegen „Wer weiß denn sowas?“
Neben „Let’s Dance“ darf sich RTL über eine weitere bekannte Unterhaltungsshow freuen. In der Kategorie „Beste Unterhaltung Show“ ist die Stefan Raab-Sendung „Wer weiß wie wann was war? – Die Show der Generationen“ nominiert. Ebenfalls auf der Liste steht „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“.
Besonders spannend: das neue RTL-Produkt muss sich mit einem Vorabendgiganten aus dem Hause ARD/NDR messen. Ebenfalls im Rennen: „Wer weiß denn sowas?“ mit Kai Pflaume, Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring.
Der Deutsche Fernsehpreis begründet die Nominierung wie folgt: „Die ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas“ macht aus Wissen beste Unterhaltung: verrückte Fragen, überraschende Antworten und prominente Gäste sorgen Folge für Folge für echte Aha-Momente und jede Menge Spaß. Ihren besonderen Reiz verdankt das Format vor allem dem eingespielten Trio im Studio.“
Wann wird der Deutsche Fernsehpreis verliehen?
Der Deutsche Fernsehpreis wird am 8. und 9. September in Köln verliehen. Die große TV-Gala findet am 9. September statt und wird ab 20.15 Uhr bei RTL ausgestrahlt. Dann wird sich auch zeigen, ob Vinokurov, Arndt und Dzumaev stellvertretend für das „Let’s-Dance“-Ensemble jubeln dürfen. Die größten Chancen abzuräumen hat im Übrigen das ZDF. Stolze 23 Nominierungen gibt es für den Mainzer Sender.