Ein Gerichtstermin hat Verona Pooth am Montag nach Düsseldorf gebracht. Sie und ihr Ehemann Franjo verklagen einen Versicherungsmakler, der sie falsch beraten haben soll. Doch ihre Gedanken dürften während der Verhandlung häufig woanders gewesen sein – bei ihrem 14-jährigen Sohn Rocco.

Dieser hält sich derzeit in Dubai auf, in „meiner Appartementwohnung“, wie Verona Pooth am Rand der Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht sagte. „Das ist sehr belastend natürlich.“ Rocco sitzt in der Golfregion fest, weil viele Flughäfen in der Gegend, darunter auch der in Dubai, nach Raketenangriffen den Betrieb eingestellt haben. „Im Moment kommen die nicht raus“, sagt sie. Die Freundin ihres zweiten Sohnes Diego sei derzeit vor Ort und schaue nach Rocco. „Sie sind in Sicherheit – Gott sei Dank“, sagte Verona Pooth in Düsseldorf. „Aber es ist eine sehr schwere und heikle Situation.“ Mit der Gerichtsverhandlung dazu „trifft es mich heute doppelt und dreifach“.

Trotzdem sagt sie: „Ihnen fehlt es an nichts. Wir telefonieren stündlich. Aber ich möchte ihn natürlich sehr gerne zurückhaben in Deutschland, erst dann geht es mir wieder gut – und Franjo genau so.“

Die Familie Pooth war im Jahr 2025 ausgewandert und nach Dubai gezogen. „Ich habe beruflich schon so viel erreicht in meinem Leben. Nur das mit dem Ausland war mir bis jetzt noch nicht gelungen“, sagte die 57-jährige TV-Ikone im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ damals.