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Bafang M510RS und M560RS: Infos
Mit M510RS und M560RS bringt Bafang zwei Performance-Versionen seiner bekannten E-MTB-Motoren in Serie. Der 2,9 kg schwere M510RS baut auf dem bereits 2022 vorgestellten M510 auf und liefert regulär 110 Nm sowie im Boost je nach Systemspannung bis zu 130 Nm und 1.300 W. Beim 3,3 kg schweren M560RS sind es 120 Nm regulär und maximal 150 Nm sowie 1.700 W im Boost. Beide arbeiten mit 250 W Nennleistung, 6-Achsen-IMU und bis zu 800 % Unterstützung. Erste Konzeptversionen zeigte Bafang auf der Eurobike 2025; die nun serienreifen Motoren werden vom 4. bis 6. September 2026 beim Italian Bike Festival in Misano präsentiert. Die Serienauslieferung ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
Modelle Bafang M510RS / M560RS
Nennleistung jeweils 250 W
Nennspannung 36 oder 48 V
M510RS 110 Nm regulär / 120 Nm bei 36 V und 130 Nm bei 48 V im Boost
M510RS maximale Leistung 1.100 W bei 36 V / 1.300 W bei 48 V
M560RS 120 Nm regulär / 140 Nm bei 36 V und 150 Nm bei 48 V im Boost
M560RS maximale Leistung 1.400 W bei 36 V / 1.700 W bei 48 V
Maximale Unterstützung Sport+ bis 500 % / Boost-to-Limit bis 800 %
Sensorik Drehmoment- und Kadenzsensor, 6-Achsen-IMU
Gewicht M510RS: 2,9 kg / M560RS: 3,3 kg
Geschwindigkeitsbegrenzung M510RS: 25 km/h / M560RS: 25 oder 45 km/h je nach Ausführung
Schutzklasse IPX6
Serienauslieferung Q4 2026 angekündigt
Bafang M510RS
Bafang M560RS
M510RS: 2,9 kg und bis zu 1.300 W
Beim M510RS bleibt das Motorgewicht mit 2,9 kg gegenüber dem bekannten M510 unverändert. Neu sind vor allem die höhere Boost-Leistung und die erweiterte Sensorik. Je nach Spannung erreicht der Motor kurzzeitig 120 oder 130 Nm sowie maximal 1.100 beziehungsweise 1.300 W.
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Der 2,9 kg schwere Bafang M510RS liefert regulär 110 Nm und erreicht im Boost je nach Systemspannung bis zu 130 Nm und 1.300 W. Neu sind unter anderem die 6-Achsen-IMU und bis zu 800 % Unterstützung.
Wichtig bei diesen Zahlen: Die vierstelligen Wattwerte beschreiben die maximale Leistung im Boost und nicht die Nennleistung. Diese gibt Bafang weiterhin mit 250 W an. Wie lange Boost-to-Limit mit voller Leistung zur Verfügung steht, nennt der Hersteller bislang nicht.
M560RS: bis 150 Nm und 1.700 W
Noch eine Schippe drauf legt der M560RS. Regulär nennt Bafang 120 Nm, im Boost erreicht die 36-V-Version bis zu 140 Nm und 1.400 W. Mit 48 V stehen maximal 150 Nm und 1.700 W im Datenblatt. Dafür steigt das Gewicht gegenüber dem M510RS um 400 g auf 3,3 kg.
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Beim Bafang M560RS stehen 120 Nm regulär zur Verfügung, im Boost sind mit 48 V bis zu 150 Nm und 1.700 W möglich. Das Gewicht gibt Bafang mit 3,3 kg an.
Für beide RS-Motoren gilt damit: Die spektakulären Peak-Werte stehen nur für den kurzzeitigen Boost. Wie viel davon unter Last über einen längeren Zeitraum übrig bleibt, lässt sich aus den veröffentlichten Daten noch nicht ablesen.
6-Achsen-IMU und bis zu 800 % Unterstützung
Neben mehr Leistung steckt der größere technische Sprung in der Motorsteuerung. Eine 6-Achsen-IMU ergänzt die Daten von Drehmoment-, Kadenz- und Geschwindigkeitssensor und liefert Informationen über die Bewegung des Bikes. Im Sport+-Modus passt Bafang die Unterstützung damit von Pedaltritt zu Pedaltritt an und gibt maximal 500 % frei.
Für kurze Leistungsspitzen erhöht Boost-to-Limit die Unterstützung auf bis zu 800 %. Dazu kommen Walk Assist 2.0 und eine Haltefunktion am Berg.
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Bafang gegen Avinox: 200 W mehr auf dem Papier
Mit diesen Zahlen landet Bafang direkt im aktuellen Full-Power-Wettrüsten. Der Avinox M2S erreicht ebenfalls 150 Nm und 800 % Unterstützung, maximal stehen dort jedoch 1.500 W an. Der M560RS legt auf dem Papier also noch einmal 200 W drauf.
avinox begrenzt seinen 150-Nm-Boost auf maximal 60 Sekunden, Bafang nennt für Boost-to-Limit bislang keine konkrete Dauer. Dazu wiegt der Avinox M2S mit rund 2,6 kg deutlich weniger als der 3,3 kg schwere M560RS. Welche Peak-Zahl auf dem Trail tatsächlich mehr bringt, lässt sich ohnehin erst mit Blick auf Dosierbarkeit, Leistungskennlinie und thermisches Verhalten beurteilen.
Gleiche Motoraufnahme wie M510 und M560
Für Bike-Hersteller ist noch ein anderes Detail wichtig: M510RS und M560RS nutzen laut Bafang dieselben Motoraufnahmen wie ihre jeweiligen Standardversionen. Bestehende Rahmenplattformen müssen für die RS-Motoren damit nicht geändert werden.
Ein pauschales Nachrüstversprechen für bereits verkaufte E-MTBs ist das allerdings nicht. Ob ein Motortausch ohne weitere Änderungen an Akku, Elektronik oder Software möglich ist, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor. Für Europa führt Bafang den M510RS mit 25 km/h, beim M560RS sind Varianten für 25 und 45 km/h gelistet. Welche Bike-Hersteller die neuen Motoren einsetzen werden, ist noch offen.
150 Nm, 1.700 W und 800 % Unterstützung: Braucht ihr solche Boost-Werte am E-MTB – oder sind niedriges Gewicht und eine gut dosierbare Dauerleistung für euch wichtiger?
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Infos und Bilder: Bafang

