Anthropics KI-Assistent Claude ist neu in der Lage, sich gleichermassen an Chat- wie auch an Cowork-Sessions zu erinnern. Wie die Macher in einem Blog Post mitteilen, handelt es sich beim Erinnerungsvermögen in Chat um dasselbe wie in Claude Cowork. Dadurch muss man Claude weniger Zusammenhänge erklären und kann auf dem aufbauen, was bereits kommuniziert wurde. Dabei werden Informationen noch während des Chats im Speicher abgelegt, anstatt Gespräche wie bis anhin erst nach Abschluss zusammenzufassen.
Auch muss Claude nicht explizit angewiesen werden, sich etwas zu merken. Alle Einträge im «Gedächtnis» werden als Dateiliste nach Stichworten geführt, wo sich Einträge auch kontrollieren, korrigieren oder bei Bedarf löschen lassen. Standardmässig werden keine sensitiven, persönlichen Informationen gespeichert, etwas zur Gesundheit oder zu Religionsfragen. Will man aber, dass sich Claude auch an solche Daten erinnert, lässt sich der Assistent anweisen, auch sensitive Informationen zu speichern. Einige sensitive Daten werden aber auch bei Aktivierung nicht gespeichert. Dazu zählen etwa Identifikationsnummern, strafrechtliche Daten oder Daten von Einwanderungsbehörden.
Die erweiterte Memory-Funktion ist bei allen Preisplänen standardmässig auf dem Desktop wie auch mobil aktiviert, inklusive des Gratis-Kontos. Auf Mobilgeräten ist ein Update auf die neueste Version vonnöten, um von den Neuerungen Gebrauch zu machen.
(rd)