Nicht einmal einen Monat hielt die neue Begrünung zwischen Genfer Tramgleisen: Fahrzeuge haben die Pflanzen zerdrückt.20min/dbrIn Genf ist die neu bepflanzte Begrünung zwischen den Tramgleisen nach weniger als einem Monat stark beschädigt.Polizeiwagen sowie Fahrzeuge des Sicherheitsdienstes sollen die Sedummatten überfahren und zerdrückt haben.Die erste Pflanzschicht kostete 180’000 Franken und muss nun ersetzt werden.
In Genf ist die neu angelegte Begrünung zwischen den Tramgleisen in der Rue de Carouge bereits nach weniger als einem Monat stark beschädigt. Die Sedumstreifen wurden offenbar von Fahrzeugen überfahren, zerdrückt und sind inzwischen braun verfärbt.
Wie die «Tribune de Genève» berichtet, sollen Polizeiwagen sowie Fahrzeuge des Sicherheitsdienstes und der Genfer Verkehrsbetriebe TPG den eigentlich für den Verkehr gesperrten Abschnitt genutzt haben. Auch Velos und Roller könnten zu den Schäden beigetragen haben. Die erste Schicht der Bepflanzung kostete 180’000 Franken und muss nun ersetzt werden.
Stadt hat Anzeige gegen Unbekannt eingereicht
Die Stadt bestätigte die Schäden und reichte Anzeige gegen Unbekannt ein. Den Bereich dürfe nur die Feuerwehr im Notfall befahren. Die Polizei räumte ein, dass Patrouillenfahrzeuge den Abschnitt nutzten, weil keine separate Fahrspur vorhanden sei.
Nach Abschluss der Arbeiten soll die Rue de Carouge über einen Velo- und Fussweg verfügen. Der Bereich soll dann auch für Lieferdienste, Rettungskräfte, die Polizei sowie Fahrzeuge der Müllabfuhr und Reinigung zugänglich sein.
Dario Brander (dbr) ist seit 2021 Videojournalist und Übersetzer beim Videodesk von 20 minutes. Er interessiert sich leidenschaftlich für Politik, Stadtplanung und Mobilität.
