Münchner Investorin

Judith Williams zieht bei «Höhle der Löwen» den Kürzeren

Aktualisiert am 02.03.2026 – 17:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Höhle der LöwenVergrößern des Bildes

In der zweiten Woche von «Höhle der Löwen» ist Williams wieder dabei, ebenso wie Dagmar Wöhrl und Frank Thelen (Archivbild). (Quelle: RTL/Bernd-Michael Maurer)

Ein Familien-Startup begeistert in der «Höhle der Löwen» alle Investoren. Auch Judith Williams aus München kämpft um den Deal – die Entscheidung wird zur Nervenprobe.

Ein Familienunternehmen aus der Nähe von Freiburg hat in der ersten Folge der TV-Show «Die Höhle der Löwen» direkt für ein heftigen Bieterwettstreit gesorgt. Mittendrin: Judith Williams aus München. Die Unternehmerin wollte unbedingt investieren – hatte jedoch am Ende das nachsehen.

In der zweiten Woche ist Williams wieder dabei, ebenso wie Dagmar Wöhrl und Frank Thelen. Dieses Mal geht es um «die Zukunft der schmerzfreien Haarentfernung»

Sandra (47), Heiko (59) und Tom-Lewis Geffers (21) präsentierten ihr Produkt in der Höhle der Löwen. «eezee» ist eine flexible Fertigfuge für Bad und WC. Sie soll das mühsame Ziehen von Silikon ersetzen. Die Idee entstand im eigenen Handwerksbetrieb. Über 20 Jahre führten Sandra und Heiko einen Heizungs- und Sanitärbetrieb mit rund 50 Mitarbeitern.

Immer wieder hätten sich Kunden über unsaubere oder rissige Silikonfugen beschwert, hieß es von den Gründern. Also entwickelte die Familie gemeinsam mit ihren Söhnen eine Alternative. Das Ergebnis: eine dehnbare, anpassbare Fuge, die sich einfach anbringen lässt.

Um sich ganz auf das neue Produkt zu konzentrieren, verkaufte die Familie ihren etablierten Betrieb. «Das war kein leichter Schritt, aber wir wollten alles auf diese Idee setzen», erklärte Heiko.

Schon beim Test des Produkts zeigte sich Judith Williams begeistert. Zu Ihrem Investor-Kontrahenten Carsten Maschmeyer sagte sie: «Das ist eine Cashcow». Die Bewertung sei fair. «Ich wär verrückt, wenn ich heute kein Angebot mache.»

Williams bot wie mehrere andere Löwen 100.000 Euro für zehn Prozent der Anteile. Sie verwies auf ihre 25 Jahre Vertriebserfahrung. Über Social Media, Teleshopping und internationale Kanäle sehe sie großes Potenzial. «Ich weiß, was ich kann» sagte sie selbstbewusst.

Auch Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel legten Angebote vor. Schließlich formierte sich sogar eine Dreier-Kombination aus Judith Williams, Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler. Das Trio bot 150.000 Euro für 15 Prozent – gleiche Bewertung, aber mit gebündelter Expertise.

Die Gründer standen vor einer schwierigen Wahl. Nach einer Beratung entschieden sie sich jedoch gegen die Dreier-Kombi – und damit auch gegen Judith Williams. Stattdessen nahmen sie das Angebot von Ralf Dümmel an, der von Beginn an als Wunschpartner galt.